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Exzellenz in Experimentalphysik: Rudolf-Kaiser-Preis 2026

Exzellenz in Experimentalphysik: Rudolf-Kaiser-Preis 2026

Exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler auf dem Gebiet der Experimentalphysik aufgepasst: Noch bis zum 30. April 2026 läuft die aktuelle Ausschreibung der Rudolf-Kaiser-Stiftung. Die Stiftung ruft dazu auf, sich für ihren mit 30.000 Euro dotierten Rudolf-Kaiser-Preis 2026 zu bewerben. Die Auszeichnung würdigt herausragende wissenschaftliche Leistungen von Nachwuchstalenten in der Experimentalphysik, die aber noch keinen Ruf auf einen deutschen Lehrstuhl innehaben.
 

5. Februar 2026

Wer kann sich bewerben?

Der Rudolf-Kaiser-Preis richtet sich an deutsche oder in das deutsche Wissenschaftssystem integrierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die

  • noch nicht auf einen Lehrstuhl (zum Beispiel W3-Professur) berufen wurden
  • mehrere gute Arbeiten publiziert haben, von denen eine besonders herausragt
  • nicht älter als 40 Jahre sind

Nach dem Willen des Stifters soll es sich bei den Arbeiten nicht um solche handeln, die mit "großen Maschinen" in Großforschungsanlagen entstanden sind. Die Bewerbung kann als Vorschlag einer Hochschullehrperson oder als Eigenbewerbung erfolgen.

 

Wie bewerben?

Bis zum 30. April 2026 sind die folgenden Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form (bitte nur als E-Mail-Anhang möglichst in einer Datei) einzureichen: 

  • die herausragende, als preiswürdig angesehene wissenschaftliche Arbeit
  • eine kurze Zusammenfassung dieser Arbeit in deutscher Sprache
  • die Nennung von zwei weiteren Publikationen (inkl. Link auf den Abstract)
  • Gutachten einer (bzw. der vorschlagenden) Hochschullehrperson
  • Curriculum vitae mit Lichtbild
  • Abschlusszeugnis(se) der Hochschule(n)
  • Versicherung, dass zum Zeitpunkt der Bewerbung bzw. des Vorschlags kein Ruf an einen Lehrstuhl stattgefunden hat

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf Vorschlag des Stiftungsrats. Dieser besteht aus drei Mitgliedern, die der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) angehören und vom Präsidenten der DPG benannt werden.

 

Die Rudolf-Kaiser-Stiftung

Die Rudolf-Kaiser-Stiftung wurde 1987 durch Dr. Rudolf Kaiser als nichtrechtsfähige Stiftung im Stifterverband gegründet. Rudolf Kaiser wurde 1923 in Nürnberg geboren, war über viele Jahre Vorsitzender Richter am Bundespatentgericht und habilitierte sich 1979 in Experimentalphysik an der Technischen Universität München. Dort widmete er sich vor allem der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der mit 30.000 Euro dotierte Rudolf-Kaiser-Preis wird seit 1989 an deutsche Experimentalphysiker vergeben. Viele der Wissenschaftler, die mit dem Kaiser-Preis ausgezeichnet wurden, sind heute weltweit geachtete, hochdekorierte Wissenschaftler.

Mehr Info zur Rudolf-Kaiser-Stiftung