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Postdoc-Förderprogramm "BEN Biodiversity – Ecology – Nature" 2020 startet

21.07.2020

Ab sofort nimmt die Bauer-Hollmann Stiftung Anträge für ihr Postdoc-Förderprogramm "BEN Biodiversity – Ecology – Nature" entgegen, das sie 2020 in Kooperation mit der Glaser- und Stemmler-Stiftung umsetzt.

Mit 50.000 Euro jährlich über einen Zeitraum von maximal zwei Jahren fördert das Programm die Umsetzung innovativer Projektideen, die die Funktionalität von Küstenökosystemen im Nord- und Ostseeraum untersuchen. Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus dem Bereich der Lebenswissenschaften können noch bis zum 31. Oktober 2020 einen Antrag stellen.

Programmziel
Küstenlandschaften enthalten dynamische und empfindliche Ökosysteme, die durch Wechselwirkungen miteinander verbunden sind. Hier knüpft die Stiftungsinitiative der Bauer-Hollmann Stiftung an. Wissenschaftliches Ziel ist die Untersuchung der Funktionalität von Küstenökosystemen im Nord- und Ostseeraum. Im Sinne der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die dem Schutz und der nachhaltigen Nutzung von Meeren und Küsten ein eigenes Nachhaltigkeitsziel, das SDG 14, gewidmet hat, sind auch die Auswirkungen des menschlichen Einflusses (zum Beispiel Landwirtschaft, Tourismus) vor allem im Hinblick auf die Ökosystemfunktionen und -leistungen zu berücksichtigen.

Förderung
Antragsberechtigt sind besonders qualifizierte Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aus dem Bereich der Lebenswissenschaften. Über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren stellt die Stiftung Mittel in Höhe von bis zu 50.000 Euro jährlich zur Verfügung  (insgesamt maximal 100.000 Euro). Diese Mittel werden bereitgestellt für die Durchführung von innovativen Projektideen. Sie können für Personal- und Sachmittel verwendet werden. Die Stelle des Postdocs kann nicht beantragt werden. Wünschenswert ist eine internationale Ausrichtung durch Kooperationen mit Arbeitsgruppen im Ausland als Tandemmodell. Die Förderung ist an ausgewiesene Universitätsinstitute oder außeruniversitäre Forschungsinstitute im In- und Ausland gebunden. Overheadkosten werden nicht übernommen.

Antragsfrist
Anträge sind bis zum 31. Oktober 2020 einzureichen. Über die Vergabe der Förderung entscheidet die Stiftung auf der Grundlage von Fachgutachten.

 

Kontakt

Karsten Krüger

ist Stiftungsmanager im Team "Wissenschaft und Umwelt" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-193
F 0201 8401-255

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