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Forschungspreis Transformative Wissenschaft verliehen

22.01.2019

Das Team unter der Leitung von Dr. Oliver Parodi, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Nachhaltigkeit und Umwelt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), gewann mit seinem innovativen Reallabor-Konzept "Quartier Zukunft – Labor Stadt" den mit 25.000 Euro dotierten Forschungspreis Transformative Wissenschaft.

Die Verleihung des Forschungspreises fand am 16. Januar 2019 im Schader-Forum im Rahmen der Darmstädter Tage der Transformation statt. "Der Preis ist Balsam für die Seele", freute sich Dr. Oliver Parodi bei der Übergabe des Forschungspreises Transformative Wissenschaft und fügte hinzu: "Das Betreiben eines Reallabors hat neben Höhen auch seine Tiefen, und dann tut so ein Preis richtig gut."

Bereits zum zweiten Mal vergab das Wuppertal Institut und die Zempelin-Stiftung im Stifterverband den Forschungspreis. Der Fokus der zweiten Ausschreibung lag 2018 auf Reallaboren. Während seiner Präsentation bewies Parodi eindrucksvoll, dass das "Quartier Zukunft – Labor Stadt" genau der richtige Preisträger ist. Das Forscherteam zeigt mit seinem Konzept, wie die Lebensqualität in Städten steigen und das Leben nachhaltiger gestaltet werden kann. Ein zentrales Anliegen des Teams ist insbesondere die ganzheitliche Betrachtung des Nachhaltigkeitsansatzes mit seinen verschiedensten Initiativen – wie etwa dem Bürgerforum und den Nachhaltigkeitsexperimenten als auch dessen Übertragbarkeit.

Einige Besonderheiten der Arbeit im Reallabor sind: vor Ort transformativ zu wirken, auf Augenhöhe transdisziplinär zu arbeiten sowie offen und lustvoll mit den Stakeholdern zu experimentieren. Dies möchte das KIT im "Karlsruher Transformationszentrums für nachhaltige Zukünfte und Kulturwandel" ausbauen und verstetigen und setzt dafür unter anderem das Preisgeld ein.

Der Forschungspreis Transformative Wissenschaft zielt auf Formen von Forschung, die gesellschaftliche Impulse auslösen, fördern und dabei die Zivilgesellschaft einbeziehen. Eine bedeutende Rolle spielen hier transdisziplinäre Forschungsdesigns. Das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro kommt Preisträgerinnen und Preisträgern für Projektideen im Bereich ihrer transformativen Wissenschaft zugute. Das Wuppertal Institut vergab 2018 das zweite Mal den Forschungspreis, der von der Zempelin-Stiftung im Stifterverband gefördert wird.

Die Zempelin-Stiftung im Stifterverband wurde 1993 von Liselotte und Hans-Günther Zempelin gegründet. Hans-Günther Zempelin war von 1975 bis 1985 Vorstandsvorsitzender des Wuppertaler Glanzstoffunternehmens ENKA AG. Übergeordneter Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Bildung. Mit dem Förderpreis möchte die Zempelin-Stiftung eine sich an gesellschaftlichen Herausforderungen orientierende Wissenschaft unterstützen und vorantreiben.

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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