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Forschungs­preis "Transfor­mative Wissen­schaft" verliehen

11.12.2017

Laura Woltersdorf ist die erste Trägerin des von der Zempelin-Stiftung im Stifterverband geförderten Preises. Die offizielle Preisverleihung fand am 5. Dezember 2017 in Berlin statt.

Die Gewinnerin des diesjährigen Forschungspreises "Transformative Wissenschaft" überzeugte die Jury mit ihrem Konzept, in dem sie ein integriertes Bewertungskonzept über die Nachhaltigkeit eines Wasserressourcen-Managements entwarf, umsetzte und verstetigte.

Innerhalb des am Institut für sozial-ökologische Forschung ISOE durchgeführten Forschungsprojektes "CuveWaters" entwickelte Dr. Laura Woltersdorf ein integriertes Bewertungssystem für ein nachhaltiges Wassermanagement in Namibia. "Die Nutzung nichtkonventioneller Wasserressourcen, wie von geklärtem, wiedergenutztem kommunalem (Ab-) Wasser und gesammeltem Regenwasser, trägt dazu bei, die lokal verfügbaren Wasserressourcen effizienter und produktiver zu nutzen", sagt Dr. Woltersdorf.

Foto: Claudia Vallentin
Gewinnerin des Forschungspreises "Transformative Wissenschaft" 2017: Dr. Laura Woltersdorf
Foto: Wuppertal Institut
Als Preistrophäe erhielt Dr. Laura Woltersdorf eine Skulptur überreicht, die aus Schienen der Wuppertaler Schwebebahn geschmiedet wurde.
Foto: Claudia Vallentin
Feierliche Preisverleihung mit Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts
Foto: Claudia Vallentin
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums Jülich
Foto: Claudia Vallentin
Prof. Dr. Roland Scholz, Chief Senior Scientist und Gastprofessor Donau-Universität Krems
Foto: Claudia Vallentin
Prof. Dr.-Ing. Roland Marquardt, Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Dr. Laura Woltersdorf, Prof. Dr. Petra Döll und Prof. Dr. Roland Scholz (v.li.)

 
Der Forschungspreis "Transformative Wissenschaft" zielt auf alle Formen von Forschung, die gesellschaftliche Impulse auslösen, fördern und dabei die Zivilgesellschaft einbeziehen. Eine bedeutende Rolle spielen hier transdisziplinäre Forschungsdesigns. Dotiert ist der Forschungspreis mit 25.000 Euro. Dieses Geld kommt Preisträgerinnen und Preisträgern für Projektideen im Bereich ihrer transformativen Wissenschaft zugute. Das Wuppertal Institut hat dieses Jahr erstmals den Forschungspreis vergeben, der von der Zempelin-Stiftung im Stifterverband gefördert wird.

Der Forschungspreis "Transformative Wissenschaft" wird zunächst für einen Zeitraum von fünf Jahren durch das Wuppertal Institut ausgeschrieben und vergeben. Die Zempelin-Stiftung stellt hierfür Fördermittel in Höhe von insgesamt 250.000 Euro zur Verfügung, die für Preisausschreibung, das Auswahlverfahren und die Preisverleihung sowie ein begleitendes Symposium verwendet werden. Mit der Vergabe der Fördermittel an das Wuppertal Institut würdigt die Zempelin-Stiftung dessen herausragendes Engagement für die Etablierung einer Transformativen Wissenschaft.

 

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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