Stiftung Bildung und Wissenschaft

Am 19. Dezember 1986 wurde die Stiftung "Gesellschaft zur Förderung selbständiger junger Menschen" errichtet. Der Stiftungsbeirat beschloss am 24. Juli 1991 den Stiftungsnamen in "Stiftung Bildung und Wissenschaft" zu ändern. Im Jahre 2002 haben die Stifter eine Schwesterstiftung mit dem Namen "Stiftung Bildung und Kultur" errichtet, die sich insbesondere der Förderung kultureller Bedürfnisse älterer Menschen widmen soll.

Förderschwerpunkte

Die Stiftung vergibt Promotionsstipendien im Bereich "Literaturwissenschaften".
Bewerber sollten das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und ihr Studium durch eine Förderung nach Bafög oder überwiegend durch eigene Tätigkeit finanziert haben. Ein Anschlussstipendium an ein Promotionsstipendium einer anderen Institution wird in der Regel nicht gewährt. Das Stipendium in Höhe bis zu 1.000 Euro monatlich wird zunächst für die Dauer von zwölf Monaten gewährt. Eine Verlängerung um weitere zwölf Monate wird in Aussicht gestellt. Eine darüber hinausgehende Förderung ist, wenn nicht der monatliche Höchstbetrag von 1.000 Euro von vorneherein auf eine längere Zeit verteilt wurde, nur in begründeten Ausnahmefällen möglich. Zuschüsse zu Reisekosten, Materialien und Druckkosten sind nicht vorgesehen.

Die Stiftung förderte bis 2010 zudem eine Stiftungsdozentur für Wirtschaftsgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

Aktuell stellt die Stiftung Bildung und Wissenschaft im Rahmen ihres Förderprogramms 'Wirtschafts- und Sozialgeschichte' Mittel für Forschungsprojekte bereit, die sich mit der deutschen und europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte, bevorzugt nach dem Zweiten Weltkrieg, auseinandersetzen. Sie unterstützt seit 2012 das Forschungsvorhaben "Moralische Ökonomie? Kollektives Wirtschaften in selbstverwalteten Industrieunternehmen Westeuropas in den 1970er und 1980er Jahren: die Glashütte Süßmuth (BRD) und das Uhrenunternehmen LIP (Frankreich)" am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam.

  • Stiftungsvermögen

    ca. 8,9 Mio €

  • Fördervolumen

    ca. 150.000 €

Antragstellung

Die Stiftung schreibt ihr Förderangebot aus. Die Stipendien werden in einem zweistufigen Auswahlverfahren vergeben. Die Ausschreibung sowie der Fragebogen für Stipendiaten können hier heruntergeladen werden.

Die Stiftung ist für Hinweise auf förderungswürdige Projekte und Personen dankbar, geht aber davon aus, dass die hierfür zur Verfügung stehenden begrenzten Mittel durch vom Stiftungsbeirat akzeptierte Fälle weitgehend absorbiert werden.

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Arbeit. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie der Stiftung eine Spende oder Zustiftung zukommen lassen möchten.

Kontakt

Ulrike Johanning-De Abrew

ist Stiftungsmanagerin und Leiterin des Teams "Bildung, Kultur, Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum sowie Leiterin des DSZ-Regionalbüros München.

T 0201 8401-151
F 0201 8401-255

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Kathrin Geiger

ist Stiftungsbetreuerin im Team "Bildung, Kultur, Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-173
F 0201 8401-255

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Deutsches Stiftungszentrum

Barkhovenallee 1
45239 Essen