Zweck der Stiftung ist die Förderung unkonventioneller und/oder neuer Denkansätze im Bereich Medizin und Biowissenschaften.
Die Stiftung wurde 1990 von Frau Beate Heller aus Medebach errichtet.
Mit ihrem im Jahr 2018 erstmalig aufgelegten Programm "Gesunde Orte - Therapeutische Landschaften" will die Stiftung Forschung zu Einflüssen von Landschaften auf die physische, psychische und soziale Gesundheit stärken und einen interdisziplinären Dialog anregen. Mit dem Konzept der Therapeutischen Landschaften wird der biomedizinische Krankheits- bzw. Gesundheitsbegriff ergänzt und die gesundheitswirksamen Aspekte der Mensch-Landschaft-Interaktion in eine holistische Konzeption von Gesundheit eingebracht.
Wissenschaft und Praxis sind aufgefordert, die Schnittstellen und Bezüge zwischen Landschaft und Gesundheit auszuloten und eine Systematisierung der vorhandenen Gesundheitschancen und -potenziale vorzunehmen, um Rückschlüsse auf notwendige Maßnahmen für eine gesundheitsfördernde Raum- und Landschaftsplanung zu ermöglichen.
Von 2019 bis 2023 wurde eine Juniorforschungsgruppe an der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld gefördert.
Von 2022 bis 2025 wurde eine Juniorforschungsgruppe um Dr. Leonie Ascone-Michelis am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit dem Thema "Alternde Gesellschaft und Urbanisierung: Salutogene Effekte von Stadtlandschaften im (Fenster-) Blick (AGe SaluS)" gefördert.
In der 2024 beschlossenen Förderung (2025-2027) über knapp 560.000 Euro konnte die Juniorforschungsgruppe um Prof. Dr. Anna Mikhof und Prof. Dr. Heike Köckler (beide Hochschule für Gesundheit, Bochum) sowie Prof. Dr.-Ing. Martin Knöll (TU Darmstadt) mit ihrem Antrag "Urban Community Mental Health: Innenstädte als therapeutische Landschaften (UCoMH)" überzeugen.
Von 2025-2028 wird eine Forschungsgruppe um Prof. Dr. Sebastian Völker und Dr. Christine Nagler, IU Internationale Hochschule in Dresden, gefördert. Die Arbeitsgruppe entwickelt im Projekt "Gesunde-Orte-Index" ein webbasiertes Tool zur Planung gesunder Lebensräume und Förderung der öffentlichen Gesundheit. Damit wird die empirische Grundlage geschaffen, um die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Orten zu quantifizieren und mit realen Gesundheitsdaten zu verknüpfen.
Eine zweite Forschungsgruppe um Prof. Dr. Thimo Wiewelhove von der IST Hochschule Düsseldorf untersucht, wie sich Verschiebungen der inneren biologischen Uhr - z.B. durch Schichtdienst, physischen oder "sozialen" Jetlag - durch Blaulicht korrigieren lassen, und wie sich dies auf körperliche Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden am Beispiel von Athleten auswirkt. Die Ergebnisse können auf eine breite Bevölkerung übertragen werden.
Im Rahmen ihres Förderprogramms "Das Gehirn in Bewegung - Resilienz in gesunden Umgebungen" fördert die Stiftung Forschungsgruppen für einen Zeitraum von bis zu 3,5 Jahren mit bis zu 600.000 Euro. Sobald die nächste Ausschreibung startet, finden Sie den Ausschreibungstext sowie das Merkblatt zur Antragsstellung im Downloadbereich.
ist Stiftungsmanagerin im Deutschen Stiftungszentrum.
T 0201 8401-272