Margot Friedländer Stiftung

Margot Friedländer Stiftung

Die Margot Friedländer Stiftung wurde im Sommer 2023 von der Holocaustüberlebenden und Ehrenbürgerin Berlins, Dr. h.c. Margot Friedländer, ins Leben gerufen. Ihr Auftrag sind die Fortsetzung des Lebenswerkes von Margot Friedländer, die Weiterführung der Zeugenarbeit in einer Zukunft ohne Zeitzeugen, die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und dem Gedenken an die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Menschen, der Einsatz für Freiheit und Demokratie und das Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung.

Zur Stifterin
Geboren als jüdische Deutsche 1921 in Berlin, deportiert 1944 ins Ghetto Theresienstadt, befreit im Mai 1945, entging Margot Friedländer nur knapp dem Tod durch den nationalsozialistischen Terror. Als einzige in ihrer direkten Familie überlebte sie den Holocaust. Nach über sechs Jahrzehnten im Exil in New York kehrte sie im Alter von 88 Jahren in ihre Heimat Berlin zurück und setzte sich dafür ein, dass das, was Millionen von Menschen ihrer Generation angetan wurde, nie wieder passiert. Unermuィdlich engagierte sich Margot Friedlaィnder fuィr Freiheit, Demokratie und Menschlichkeit. Sie verstarb am 9. Mai 2025 im Alter von 103 Jahren.

Foto: Margot Friedländer Stiftung
Margot Friedländer

Förderschwerpunkte

Im Sinne ihrer Stifterin setzt sich die Stiftung für Toleranz und Menschlichkeit, für Freiheit und Demokratie sowie für die Aufklärung über den Holocaust und Antisemitismus ein. Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke und ist operativ tätig. Projekte Dritter werden ausschließlich im Rahmen bestehender Förderprogramme unterstützt.

https://margot-friedlaender-stiftung.de/

Kontakt

Andrea Bölling (Foto: Sven Lorenz)
Andrea Bölling

Andrea Bölling ist Stiftungsmanagerin im DSZ-Regionalbüro Berlin.

T 030 322982-346

DSZ-Regionalbüro Berlin

Pariser Platz 6
10117 Berlin