Dres. Edith und Klaus Dyckerhoff-Stiftung

1994 errichtet durch Dr.-Ing. Edith Dyckerhoff und Dr.-Ing. Klaus Dyckerhof zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, vorzugsweise im Baustoffbereich,
2006 durch Herrn Dr. Klaus Dyckerhoff um einen Fonds zu Gunsten des "Wiederaufbaus" des Wiesbadener Stadtteils Amöneburg ergänzt.

Bild: Verein Deutscher Zementwerke e.V./Wilfried Meyer
Düsseldorf, 26.09.2013: Duncan Herfort (rechts) erhält den vierten Klaus-Dyckerhoff-Preis.

Förderschwerpunkte

Die Dres. Edith und Klaus Dyckerhoff-Stiftung fördert die Baustoff-Forschung. Dazu unterstützt sie Forschungen

- am Forschungszentrum des Verbandes der Deutschen Zementindustrie (VDZ) /strong> in Düsseldorf; Hier wurden in den letzten Jahren mehrere Promotionen rund um das Thema „Leistungsfähige Betone mit geringen CO2-Emissionen“ gefördert. Zudem wurde die Beschaffung mehrerer Geräte für Forschungszwecke (u.a. ein Röntgenfluoreszenzspektroskop und ein Rasterelektronenmikroskop) ermöglicht.

- am Institut für Nichtmetallische Werkstoffe der TU Clausthal; Hier haben in den letzten Jahren mehrere Nachwuchsforscher ihren Masterabschluss oder ihre Promotion mit Unterstützung der Dyckerhoff-Stiftung erhalten, z.B. mit einem "Beitrag zur Verbesserung der sauren Schadgasabscheidung in Verbrennungsanlagen mittels Kalk und Kalksubstituten".

Zudem schreibt die Stiftung mehrjährige Forschungsprojekte aus. Die letzte Ausschreibung zum Thema "Verbesserung der Umweltbilanz beim Bauen mit Beton" hat Prof. Dr. Koenders vom Institut für Werkstoffe im Bauwesen der TU Darmstadt gewonnen. Die Darmstädter Forscher(innen) arbeiten über die "CO2-Vermeidung bei der Zement- und Betonherstellung durch ein duales Closed-Loop-Recycling". Eine kurze Projektbeschreibung finden Sie im Downloadbereich dieser Seite.

Schließlich vergibt die Stiftung alle zwei Jahre den Klaus-Dyckerhoff-Preis für "wegweisende Beiträge zur Erforschung, Anwendung oder Herstellung hydraulischer Bindemittel". 2018 wurde kein Preis verliehen, die Ausschreibung für 2020 wird im Frühjahr des Jahres veröffentlicht.

Abgerundet wird das Förderprofil durch eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität im "vergessenen" fünften Stadtteil Wiesbadens: Amöneburg. Neben vielen anderen Maßnahmen unterstützte die Stiftung den Ausbau des von Klaus Dyckerhoff in Amöneburg initiierten Hauses der Vereine, das mittlerweile seinen Namen trägt.

  • Stiftungsvermögen

    ca. 5,9 Mio €

  • Fördervolumen

    bis zu 200.000 €

Antragstellung

Im Bereich "Baustoffforschung" werden nur Anträge nur im Rahmen von Ausschreibungen entgegengenommen.
Anträge für den Bereich "Amöneburg" können jederzeit formlos gestellt werden. Das Budget für Förderungen in diesem Bereich ist aber sehr begrenzt.

Kontakt

Beate Siem

ist Stiftungsbetreuerin im Team "Wissenschaft und Umwelt" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-197
F 0201 8401-255

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Deutsches Stiftungszentrum

Barkhovenallee 1
45239 Essen