Cornelsen Kulturstiftung

Stiftung zur Förderung und Erhaltung von Bildern und Einrichtungsstücken für Museen und kunsthistorische Bauten vorwiegend in Berlin und Brandenburg.

Die Stiftung wurde 1996 von Ruth Cornelsen, Vorstandsvorsitzende der Franz Cornelsen Stiftung, errichtet. Ruth Cornelsen hielt die Gründung der Kulturstiftung angesichts der desolaten Finanzlage von Bund und Ländern, die staatliche Zuwendungen auf ein Minimum schrumpfen lässt, für besonders wichtig. Darüber hinaus würdigt sie mit der Errichtung der Stiftung im Jahr des 50-jährigen Bestehens des Cornelsen Verlages die Lebensleistung ihres verstorbenen Mannes, des Unternehmensgründers und Verlegers Franz Cornelsen, der bereits gemeinnützige Stiftungen gegründet hatte. Die "Cornelsen Stiftung Lehren und Lernen", auch unter dem Dach des Deutschen Stifterverbandes angesiedelt, engagiert sich im Bereich Bildung, Schule und Lehrerfortbildung. Franz Cornelsen setzte sich mit seinen Stiftungen für ein wirkungsvolles Zusammenspiel von öffentlichen und privaten Leistungen ein. Private Stiftungen bildeten für ihn die beste Möglichkeit, verantwortungsbewussten Bürgersinn in einem demokratischen Staat zu praktizieren, kurzfristige und flexible finanzielle Hilfestellung zu gewähren und dabei auch Risiken einzugehen, die sich der Staat nicht leisten kann.

Förderschwerpunkte

Die jährlichen Erträge der Stiftung dienen der Restaurierung, Erhaltung von Gebäuden und Kunstwerken sowie der Beschaffung von Bildern und Einrichtungsstücken für Museen und kunsthistorische Bauten vorwiegend in Berlin und Brandenburg.
Bei der Denkmalpflege werden Bund und Länder nicht aus ihrer Verantwortung entlassen: Die Stiftung verbindet eine Mittelzuwendung in der Regel mit der Auflage, dass auch öffentliche Gelder eingebracht werden müssen.
Die Stiftung hat beispielweise für die Restaurierung des Barockschlosses Caputh bei Potsdam mehrere Millionen Euro aufgewendet. Diese Förderung hat auch in erheblichem Maße dazu beigetragen, dass die Mittel für die notwendigen Baumaßnahmen und die Instandsetzung des Schlosses von der Regierung des Landes Brandenburg freigegeben wurden. Die Cornelsen Kulturstiftung kann bereits auf ein breites Förderspektrum zurückblicken. Sie ermöglichte unter anderem die Restaurierung von Schloss Schönhausen, der ursprünglichen Papiertapeten in Schloss Paretz, des Kleist-Grabs, Albert Einsteins-Sommerhaus in Caputh, des Kreuzes auf der Kuppel des Berliner Doms, des Kreuzbergdenkmals und zahlreicher weiterer Projekte.

  • Fördervolumen

    ca. 300.000 €

Antragstellung

Die Stiftung ist fördernd und operativ tätig. Anträge aus Berlin und dem Umfeld von Potsdam in Brandenburg, die dem Förderschwerpunkt entsprechen, können formlos gestellt werden.

Kontakt

Renate Zindler

ist Stiftungsmanagerin und Leiterin des DSZ-Regionalbüros Hamburg.

T 040 806099-582
F 0201 8401-255

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DSZ-Regionalbüro Hamburg

Neuer Wall 9
20354 Hamburg