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Sto-Stiftung kürt Gewinner im Summerschool-Wettbewerb

14.03.2017

Vier nachhaltige Projekte für Architekturstudierende werden mit je 10.000 Euro gefördert.

Im Summerschool-Wettbewerb der Sto-Stiftung sind die Entscheidungen gefallen. Fakultäten und Fachbereiche für Architektur aller deutschen Hochschulen konnten sich zum sechsten Mal mit international ausgerichteten Lehrveranstaltungen zu Nachhaltigkeit und energetisch sinnvollen Bauweisen bewerben. Aus den Einreichungen haben Stiftungsrat Prof. Peter Cheret, Prof. Peter Fattinger von der TU Wien und der Vorsitzende des Stiftungsvorstands Uwe Koos vier Gewinner gekürt. Die Vorhaben werden mit je 10.000 Euro unterstützt.

Foto: Sto-Stiftung
Jurysitzung: Prof. Peter Fattinger von der TU Wien, Stiftungsrat Prof. Peter Cheret von der Uni Stuttgart und der Sto-Stiftungsratsvorsitzende Uwe Koos sichteten die Einreichungen zum Summerschool-Wettbewerb 2017 (v.li.)

Die prämierten Projekte

Planung und Bau einer Krankenstation in Haiti
Hochschule Anhalt, Dessau, Prof. Dr. Claus Dießenbacher

Seit 2007 unterstützt die Hochschule Anhalt studentische Initiativen in der Entwicklungszusammenarbeit. In Haiti werden Studierende gemeinsam mit einheimischen Handwerkern eine Krankenstation aus lokalen Baumaterialien errichten. Ziel ist eine bessere medizinische Versorgung, nachdem 2010 ein verheerendes Erdbeben eine weitere Destabilisierung der staatlichen Grundversorgung zur Folge hatte. Projektpartner ist die Make Children Smile Foundation mit Sitz in Haiti.
 

Interdisziplinäre Expedition und Ausbau einer ehemaligen Schule
Universität Kassel, Prof. Philipp Oswalt

Ruhrmoderne Sommerakademie: Eine Kooperation von sechs Hochschulen; Bei zwei gemeinsamen Expeditionswochen in Marl stehen theoretische Arbeiten und Recherche als auch der handwerkliche
Ausbau einer ehemaligen Schule auf dem Programm. Kooperationspartner sind die Fachhochschule Münster, die Kunsthochschule für Medien Köln, das Berufskolleg Marl, die Universität zu Köln und die Technische Universität Dortmund. In Zusammenarbeit mit einem niederländischen Architekturbüro, StadtBauKultur NRW und der Stadt Marl.
 

Bau eines Hebammenwohnheims in Ghana
Peter Behrens School of Arts, Düsseldorf, Prof. Judith Reitz

Gododo Ghana: In Kooperation mit dem Georgia Institute of Technology in Atlanta, USA, arbeiten Studierende und Lehrende, einheimische und ausländische Auszubildende, Ausbilder und Handwerker beim Bau einer Hebammenschule mit Wohnheim in Ghana zusammen. Das Ziel der achtwöchigen Summerschool: Integration praktischer Erfahrungen in die Ausbildung.
 

Aktivierung von Unternehmertum und gesellschaftliche Teilhabe
Universität der Künste Berlin, Prof. Bettina Götz

Arrival City Berlin-Lichtenberg: Konzeption und prototypische Umsetzung organisatorischer und architektonisch-räumlicher Strukturen zur Aktivierung brachliegenden Unternehmertums und selbstbestimmter gesellschaftlicher Teilhabe von geflüchteten Menschen der Erstaufnahmeeinrichtung Ruschestraße in Berlin-Lichtenberg. Internationalität erhält das Projekt durch Kooperation mit der Columbia University GSAPP, New York und der Katholieke Universiteit Leuven.

 

Die Sto-Stiftung ist eine rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Essen, Deutschland, in der Verwaltung der DSZ – Deutsches Stiftungszentrum GmbH. Sie verfolgtausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Zweck der Stiftung
ist die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, der Wissenschaft und Forschung, der Denkmalpflege, des Natur- und Umweltschutzes sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen im Sinne des § 53 AO.

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-204
F 0201 8401-255

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