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Der Stifterverband trauert um Ragnhild von Keudell-Niemeyer

30.06.2016

Das Deutsche Stiftungszentrum und der Stifterverband trauern um die Stifterin Ragnhild von Keudell-Niemeyer, die am 21. Juni 2016 im Alter von 75 Jahren verstarb.

Ragnhild von Keudell-Niemeyer wurde am 7. April 1941 geboren. In Gedenken an ihren Vater, Prof. Dr. med. Rudolf Geißendörfer, der in den Jahren 1946 bis 1970 Ordinarius und Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Frankfurt war, errichtete sie 1996 die Rudolf-Geißendörfer-Stiftung. Ziel der Stiftung ist die Stärkung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Würdigung von Einzelleistungen in der Chirurgie beziehungsweise in chirurgischen Fächern. Ragnhild von Keudell-Niemeyer war Mitglied im Kuratorium der Stiftung und hat sich persönlich für die Belange junger Chirurgen in der Universitätsklinik Frankfurt sehr engagiert. Gemeinsam mit der Vereinigung von Freunden und Förderern der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt vergibt die Stiftung jährlich den Frankfurter Forschungspreis der Rudolf Geißendörfer-Stiftung für junge Nachwuchswissenschaftler. 

Ragnhild von Keudell-Niemeyer war dem Stifterverband sowie dem Stiftungsgedanken sehr verbunden. Ihr Ehemann, Dr. Horst Niemeyer, leitete als Generalsekretär von 1979 bis 1996 die Hauptverwaltung des Stifterverbandes in Essen. In dieser Zeit setzte er sich mit besonderem Nachdruck für die private Wissenschaftsförderung über Stiftungen ein.

Ragnhild von Keudell-Niemeyer mit Bundespräsident a. D. Horst Köhler beim Stiftertag im Jahr 2006

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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