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Der Mensch sollte bei Charity immer im Mittelpunkt stehen

Der Mensch sollte bei Charity immer im Mittelpunkt stehen

Patricia Riekel besitzt eine "Leidenschaft für Menschen", die ihren Weg seit Jahrzehnten prägt: als erfolgreiche Chefredakteurin, die unter anderem BUNTE zum führenden People-Magazin entwickelte und als Mitinitiatorin von TRIBUTE TO BAMBI. Bis heute steht sie als Vorstandsvorsitzende der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung an der Spitze einer Organisation, die Kindern in Not konkret und nachhaltig hilft und ihnen eine Stimme gibt.
 

2. Juli 2026

Auch in ihrem Engagement setzt Patricia Riekel auf das Miteinander. Im Gespräch mit Markus Heuel, Mitglied der DSZ-Geschäftsleitung und Mitherausgeber von Stiftung&Sponsoring, berichtet sie, wie sie unterschiedliche Kräfte für die gute Sache gewinnt und warum Sichtbarkeit dabei eine entscheidende Rolle spielt. Was es braucht, damit der Funke der Hilfsbereitschaft überspringt? Die richtige Balance zwischen Glamour und Gemeinwohl, Transparenz, die Vertrauen schafft, und echte Geschichten und Begegnungen, die berühren und den Blick verändern.

Heuel: Liebe Frau Riekel, Sie engagieren sich auf vielfältige Weise, sprechen öffentlich über Ihr Engagement und sind Initiatorin von TRIBUTE TO BAMBI, eines der bekanntesten Charity-Ereignisse des Landes. Gleichzeitig gilt in Deutschland bei Charity aber vielfach noch Zurückhaltung – viele Menschen ziehen vor, im Stillen zu helfen. Warum ist es wichtig, Engagement und Spendenbereitschaft sichtbar zu machen?
 

Riekel: Sichtbares Engagement ist kein Selbstzweck. Wir brauchen die Öffentlichkeit, um auf die Not vieler Kinder und Jugendlicher aufmerksam zu machen. In unserer Arbeit geht es um Themen, die oftmals übersehen werden: Armut, Mobbing, pflegende Familien, psychische Gesundheit, Vernachlässigung. Viele Menschen ahnen nicht, in welch katastrophalen Verhältnissen Millionen Kinder in Deutschland aufwachsen müssen. Außerdem hat Hilfsbereitschaft in unserer Erfahrung die schöne Eigenschaft, ansteckend zu wirken. Wenn wir zeigen, wofür wir uns engagieren und wie Spenden eingesetzt werden, motiviert das viele Menschen zur aktiven Mithilfe, auch Prominente und Unternehmen. Wichtig ist dabei aber die Transparenz und Nachvollziehbarkeit, wohin die Spenden fließen. Gerade Charity-Veranstaltungen können daher eine wichtige Bühne für gemeinnütziges Handeln sein. Wir sind dankbar, dass Burda seit über zwanzig Jahren das Charity-Ereignis zugunsten der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung ausrichtet und sein großartiges Netzwerk für den guten Zweck nutzt.
 
 

Heuel: Deutsches Understatement versus amerikanische Engagement-Offensive – die Spendenkultur in den USA unterscheidet sich wesentlich von der hierzulande. Was macht die amerikanische Art zu geben aus? Und was können wir uns von Charity in den USA abgucken, ohne unsere eigenen Werte und Traditionen zu verlieren?
 

Riekel: In den USA gibt es eine starke kulturelle Tradition der Philanthropie. Dies ist einerseits geprägt durch einen geringeren Sozialstaat, der eine größere individuelle Verantwortung erfordert, andererseits durch mehr Stolz auf das Gefühl, helfen zu können, und das auch klar zu kommunizieren. Das motiviert andere, sich ebenfalls einzubringen. Bereits Kinder lernen in der Schule, wie man zum Beispiel durch den Verkauf von selbstgemachten Keksen oder Limonade anderen hilft und über sein Engagement spricht. Das regelmäßige Spenden ist fest in den Alltag integriert und wird vom Steuersystem kräftig belohnt, was zusätzlich motiviert.

Die Deutschen spenden eher punktuell, zum Beispiel bei Katastrophen oder an Weihnachten – und man spricht nicht groß darüber. Diskretion beim Helfen gilt als seriös, weil Geld in Deutschland eine sehr private Angelegenheit ist, und ein bisschen spielt auch die deutsche Neidkultur eine Rolle: Wer große Summen spendet, gilt als zu reich, zu protzig. Schön wäre es, die kulturellen Unterschiede zu verbinden: Eine neue Offenheit, wenn es darum geht, anderen zu helfen. Das wäre eine starke Basis für mehr Engagement.

Patricia Riekel beim Charity-Event "TRIBUTE TO BAMBI" 2025 (Foto: BrauerPhotos M. Nass für Hubert Burda Media)
Foto: BrauerPhotos M. Nass für Hubert Burda Media

Heuel: Nehmen Sie einen Wandel in der deutschen Spendenkultur wahr? Falls ja, welche Rolle spielen jüngere Generationen und Social Media dabei?

Riekel: Es wird leider nicht mehr gespendet, aber es wird zumindest mehr darüber gesprochen. Social Media spielt dabei eine zentrale Rolle. Influencer und Medienprominenz können mit ihren persönlichen Themen und auch Schicksalen die Öffentlichkeit beeinflussen. Das verändert die Kultur: weg von institutioneller, anonymer Unterstützung hin zu einer Form des Engagements, die persönlicher, kommunikativer und vernetzter ist. Für Stiftungen liegt darin eine große Chance, wenn sie diese neue Offenheit aufgreifen und authentisch bespielen. Denn ein Großteil der jungen Generation interessiert sich sehr für gesellschaftliche Themen und möchte die Zukunft aktiv mitgehalten.
 

Heuel: Ist Engagement heute Teil der "öffentlichen Erwartung", insbesondere an bekannte Persönlichkeiten?

Riekel: Viele prominente Persönlichkeiten engagieren sich seit Jahren für gemeinnützige Organisationen. Das ist gut so, denn wenn ein Star sich für die gute Sache einsetzt, motiviert das die Fans, ihm nachzueifern und ebenfalls zu spenden. Es gibt aber auch zahlreiche Prominente, die lieber im Stillen helfen, weil sie Sorge haben, man könne ihre Hilfsbereitschaft als Imagepflege missverstehen.

Anders sieht es bei Unternehmen aus. Dort ist die öffentliche Erwartung klar: Es wird ein gesellschaftliches Engagement vorausgesetzt. Die Reputation einer Firma wächst mit ihrer Bereitschaft, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Man kauft gerne bei Unternehmen ein, die Nachhaltigkeit und Hilfsbereitschaft auf ihre Fahnen geschrieben haben. Daher zeigen beispielsweise bei Benefizveranstaltungen im Fernsehen Unternehmen gerne ihre Großzügigkeit.
 

Heuel: Einerseits kommen gesammelte Spenden Benachteiligten zugute. Anderseits kann bei fehlendem Fingerspitzengefühl schnell der Eindruck entstehen, dass es bei Charity-Events weniger um den guten Zweck und mehr um Publicity geht. Ein Drahtseilakt. Wie gelingt die richtige Balance?

Riekel: Seien wir ehrlich, zu einem erfolgreichen Charity-Event gehören auch Glamour und Prominente. Es geht doch gerade darum, das Traurige mit dem Schönen zu verbinden. Die Gäste wollen helfen, aber auch einen angenehmen Abend verbringen. Das Programm muss beides verbinden. Stars, die sich für den guten Zweck einsetzen, ohne dass sie zu sehr im Mittelpunkt stehen. Ein schwieriger Balanceakt. Social Media dient zur reichweitenstarken Verlängerung – auch hier sollten die inhaltlichen Themen im Fokus bleiben. Und natürlich sollten Charity-Events niemals von Spendengeldern bezahlt werden. Im Idealfall gibt es ein gutes Refinanzierungskonzept für die Gala, das von Partnerunternehmen getragen wird.
 

Heuel: Blicken wir konkret auf Ihr Event. TRIBUTE TO BAMBI ist hierzulande eines der renommiertesten Charity-Ereignisse. Wie geben Sie den Menschen, um die es Ihrer Stiftung geht – also Kindern, Jugendlichen sowie Engagierten, die sich für junge Menschen stark machen – eine Stimme im Rahmen der Veranstaltung?

Riekel: Auf unserer jährlichen Gala präsentieren wir Projekte und Initiativen, die wir fördern, etwa den Kampf gegen Cybermobbing, Bildungschancen für benachteiligte Jugendliche oder die mobile Palliativversorgung. Die stärkste Wirkung erzielen Betroffene, wenn sie selbst sprechen – live auf der Bühne oder in kurzen Filmen. Dabei achten wir darauf, dass niemand vorgeführt wird. Gäste bewegen und berühren und Verständnis für die Situation der betroffenen Familien wecken.

 

Patricia Riekel besucht mit Stiftungsbotschafter Nico Rosberg den Verein IntensivLeben e.V. in Kassel (Foto: Gaby Gerster für Hubert Burda Media)
Foto: Gaby Gerster für Hubert Burda Media
Patricia Riekel besucht mit Stiftungsbotschafter Nico Rosberg den Verein IntensivLeben e.V. in Kassel

Heuel: Im Rahmen des Charity-Ereignisses TRIBUTE TO BAMBI sammelt Ihre Stiftung große Summen für den guten Zweck. Vertrauen ist zentral beim Fundraising. Was tut die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung konkret dafür, Vertrauen zu gewinnen und langfristig zu halten?

Riekel: Transparenz ist hier das Schlüsselwort. Die Menschen möchten wissen, was genau mit den Spendengeldern passiert. Dabei helfen das DZI-Spendensiegel und eine sehr sorgfältige Vor-Ort-Prüfung der infrage kommenden Projekte, die um unsere Unterstützung bitten. Unser Stiftungsbeirat und Stiftungsrat sind in alle Entscheidungen eingebunden. Dazu kommt eine sehr persönliche Beziehung zu allen Unterstützerinnen, Unterstützern, Partner-Unternehmen und die mediale Power der Burda-Publikationen. Wir kommunizieren sehr umfassend zur Arbeit unserer Stiftung, und unser Team ist jederzeit für Fragen ansprechbar.

Heuel: Sie sind herausragend vernetzt, verstehen es, Menschen für die gute Sache zu gewinnen und auch über Sektorengrenzen hinweg zu wirken. Was ist Ihrer Erfahrung nach entscheidend, damit bei anderen der Funke überspringt? Haben Sie konkrete Tipps für Organisationen, die vielleicht gerade erst mit Charity(-Events) starten?

Riekel: Es braucht eine echte Geschichte, wenn man Menschen zum Helfen motivieren möchte. Eine Geschichte, die bewegt, die einen zu Tränen rühren darf. Die aber auch hoffen lässt, dass Hilfe zu einem guten Ende führen kann. Umso konkreter das Ziel, umso glaubwürdiger ist das Engagement. Und es ist wichtig, Multiplikatoren einzubinden, denn prominenten Persönlichkeiten hört man eher zu, wenn es um Themen geht, vor denen man Berührungsängste hat. Der Mensch sollte bei jeder Charity immer im Mittelpunkt stehen.

Es braucht eine echte Geschichte, wenn man Menschen zum Helfen motivieren möchte.

Heuel: An TRIBUTE TO BAMBI 2025 beteiligten sich viele Partner mit Charity-Produkten und -Aktionen – so etwa der Shopping-Sender HSE mit "Momente der Freude": Für jeden Kauf eines Armbands leistete HSE eine Spende an die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Shoppen und Gutes tun – Cause-Related Marketing nimmt zu. Gibt es weitere Entwicklungen und Trends im Bereich Charity, die sie als TRIBUTE TO BAMBI verfolgen?

Riekel: Das Gute mit dem Angenehmen verbinden, das ist ein wichtiger Trend. Wenn ein Kunde etwas Schönes shoppt und damit gleichzeitig Kinder in Not unterstützt, ist allen geholfen: Ein angenehmes Gefühl für den Käufer, ein Reputations-Gewinn für das Geschäft, ein Glück für die Kinder.
 

Heuel: Bei Charity geht es darum, mediale Aufmerksamkeit für ein Thema zu schaffen und Spenden zu sammeln, um Leid zu lindern. Oft genug werden Ursachen für Missstände aber dadurch nicht behoben. Wie gehen Sie als TRIBUTE TO BAMBI Stiftung damit um?

Riekel: Viele strukturelle Probleme lassen sich nicht lösen. Das ist desillusionierend. Aber durch die Unterstützung einzelner Projekte können wir das Leben vieler Kinder positiv beeinflussen. Zum Beispiel durch die Stärkung von Bildung für benachteiligte Kinder oder durch Auszeiten für Familien mit pflegebedürftigen Kindern. Und für jedes einzelne Kind, dem wir helfen können, verbessert sich das Leben. Das ist vielleicht angesichts der Probleme insgesamt nicht befriedigend, aber für jedes Kind, das wir erreichen können, macht es einen großen Unterschied. Mit unserer medialen Berichterstattung in den Burda-Publikationen sensibilisieren wir eine breite Öffentlichkeit für gesellschaftliche Missstände. Und auch die Strahlkraft von BAMBI nutzt unseren Förderprojekten. Im letzten Jahr wurde beispielsweise die Initiative "Boxt euch durch München" mit dem BAMBI ausgezeichnet, gefolgt von zahlreichen Artikeln in reichweitenstarken Medien. Es geht um ausgegrenzte Jugendliche, denen geholfen wird, sich einen Platz in der Mitte der Gesellschaft zu erobern.
 

Heuel: Seit Errichtung hat die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung fast 13 Millionen Euro an Spenden gesammelt und mehr als 200 Hilfsprojekte unterstützt. Können Sie an einem Beispiel verdeutlichen, wie Ihre Förderung konkret hilft und wirkt?

Riekel: Wir unterstützen vorrangig kleine Initiativen mit großer Wirkung. Nachhaltig beeindruckt hat mich "Intensivleben e.V." aus Kassel. Der Verein unterstützt systematisch Familien, die ihr intensiv pflegebedürftiges Kind zu Hause betreuen. Viele dieser Kinder müssen dauerbeatmet und künstlich ernährt werden. Für die Eltern und Geschwister bedeutet das eine 24-stündige, tägliche Belastung. Der Verein hilft mit Beratung, speziell im Umgang mit Krankenkassen, Behörden und Dienstleistern, die leider manchmal pflegeerleichternde Produkte aus finanziellen Gründen verweigern. Die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung hat Personalkosten für eine Beratungsstelle übernommen und ein Rikscha-Fahrrad mit E-Antrieb finanziert, damit die intensiv pflegebedürftigen Kinder mit ihren Familien und Betreuern Fahrradtouren unternehmen. Viele Kinder können somit erstmals wieder im Freien unterwegs sein. Durch die mediale Begleitung wurden weitere Unterstützerinnen und Unterstützer auf die Arbeit dieser und anderer unserer Förderprojekte aufmerksam. Die Geschäftsstelle kann durch diese Aufmerksamkeit mittlerweile die benötigten Gelder selbst einsammeln.

Peter Maffay, Patricia Riekel und Philipp Welte beim BAMBI-Kinderhaus Sommerfest auf Gut Dietlhofen am 10. Juli 2025 (Foto: Frank Rollitz/ABR-Pictures)
Foto: Frank Rollitz/ABR-Pictures
Peter Maffay, Patricia Riekel und Philipp Welte (Hubert Burda Media) beim BAMBI Kinderhaus Sommerfest auf Gut Dietlhofen

Heuel: Mit dem BAMBI Kinderhaus gehen Sie neue Wege: Hier unterstützen Sie nicht ein Projekt, sondern setzen selbst eines um. Erzählen Sie gerne davon.

Riekel: Das BAMBI Kinderhaus ist ein Herzensprojekt von uns allen in der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung. Wir wollten speziell für Heimkinder ein Paradies auf Zeit schaffen. Einen Ort, an dem sie ihre Ferien verbringen können, wo von ihnen nichts anderes erwartet wird, als Kind zu sein. Auch wenn Heimkinder gut betreut werden, so fehlt doch die Familie, das Gefühl, bedingungslos geliebt zu werden. Der Alltag ist von Einschränkungen geprägt, das wirkt sich auch auf Gesundheit und Bildungschancen aus. Im BAMBI Kinderhaus verbringen sie Ferien in schönster oberbayerischer Landschaft mit Tieren, sportlichen und künstlerischen Aktivitäten, frei und liebevoll betreut. Diese positiven Erinnerungen, die hier geschaffen werden, können die Kinder dann durch schwierigere Zeiten tragen.
 

Heuel: Sie wurden jüngst zur Stadträtin in München gewählt. Warum haben Sie sich dafür entschieden, in die Kommunalpolitik zu gehen? Und inwiefern ergänzt Ihr politisches Wirken Ihr gemeinnütziges Engagement und speziell Ihren Einsatz für Kinder und Jugendliche in Not?

Riekel: Durch mein ehrenamtliches Engagement bei der TRIBUTE TO BAMBI Stiftung habe ich gelernt, dass es manchmal nur einen kleinen Anstoß braucht, um eine positive Veränderung zu erreichen. Meine stillen Helden sind all jene Menschen, die ihre Freizeit opfern, weil sie Kindern und Jugendlichen helfen wollen, die Liebe, Geduld und Fürsorge brauchen. Als Stadträtin geht es darum, den Menschen in München den Alltag so positiv wie möglich zu gestalten. Was wir uns für Kinder wünschen, gilt auch für die Älteren: Fürsorge, Sicherheit, gesellschaftliche Teilhabe. Somit ergänzt sich, in meinen Augen, politisches Wirken mit gesellschaftlichem Engagement.
 

Heuel: Blicken wir in die Zukunft: Was haben Sie sich für die kommenden Jahre für die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung vorgenommen?

Riekel: So viele Kinder wie möglich glücklich machen. Denn das macht auch uns glücklich.
 

Heuel: Herzlichen Dank für das Gespräch!
 

Das Interview erschien im Fachmagazin Stiftung&Sponsoring, Ausgabe 3/2026.

 

Zur Person

Patricia Riekel ist Journalistin und war zwanzig Jahre bei Burda tätig, insbesondere als langjährige Chefredakteurin von BUNTE, aber auch als Herausgeberin der Frauenzeitschriften. Während dieser Zeit war sie mitverantwortlich für InStyle und Amica und den Medienpreis BAMBI. Gemeinsam mit Philipp Welte rief Patricia Riekel 2001 die TRIBUTE TO BAMBI Stiftung ins Leben, um Kindern in Not in Deutschland zu helfen. Seit über zwanzig Jahren begleitet sie ehrenamtlich die Stiftung, und mit ihrer Unterstützung wurde die Arbeit kontinuierlich ausgebaut. Als Vorsitzende der Stiftung setzt Patricia Riekel sich unermüdlich dafür ein, dass die Situation von betroffenen Kindern, Jugendlichen und deren Familien in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird und sich deren Lage dadurch langfristig und nachhaltig verbessert. Aktuell ist Patricia Riekel als Journalistin und Buchautorin tätig. Außerdem engagiert sie sich politisch auf kommunaler Ebene.
 

 

Als führende Grantmaking-Zeitschrift im deutschsprachigen Raum widmet sich Stiftung&Sponsoring dem gesellschaftlich wichtigen Feld gemeinnütziger Aktivitäten aus der Sicht der Stifter, Spender und Sponsoren, der Macher und Mitarbeiter: Mit viel Praxisorientierung und hoher fachlicher Kompetenz, national und international. Das Fachmagazin bietet Beiträge zu aktuellen Praxisthemen aus Stiftungsmanagement, Stiftungsrecht und Steuerrecht, Fördertätigkeit und Vermögensverwaltung, Marketing und Kommunikation, außerdem Interviews mit bekannten Persönlichkeiten, Branchennews und Rezensionen. Spezialdossiers zu aktuellen Themen sind in der regelmäßigen Fachbeilage "Rote Seiten" zu finden.

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