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Nachhaltige Verkehrskonzepte der Zukunft gesucht

Nachhaltige Verkehrskonzepte der Zukunft gesucht

2026 vergibt die Karl-Vossloh-Stiftung die Karl-Vossloh-Grants für Nachhaltige Mobilitätsforschung, auf bis zu drei Jahre befristete Forschungsbeihilfen in Höhe von insgesamt bis zu 306.000 Euro, sowie ihren mit 10.000 Euro dotierten Innovationspreis für Dissertationen zu Nachhaltiger Mobilitätsforschung. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
 

19. Mai 2026


Karl-Vossloh-Grants

Mobilität ist ein Megatrend: In all seinen technologischen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Ausprägungen sind intelligente Konzepte für den Verkehr der Zukunft gesucht – individuell oder öffentlich, innerstädtisch oder auf dem Land, regional oder Kontinente überschreitend. "Rollende Lager auf den Autobahnen", "Elektromobilität" oder "Urbanisierung und Pendlerströme" sind nur drei Schlagworte für anstehende Verkehrsprobleme, die dringend anzugehen sind. Die Karl-Vossloh-Stiftung möchte hierbei auf breiter und interdisziplinärer Basis unterstützen und schreibt daher ihr aktuelles Förderprogramm aus.

Daher schreibt die Stiftung zur Durchführung thematisch und zeitlich begrenzter Vorhaben in den Forschungsgebieten 

  • Mobilität – öffentlicher und individueller Personen- und Güterverkehr
  • Fahrzeugtechnik – Konstruktions-, Antriebs- und Speichertechnik
  • Verkehrswege – Wegeplanung, Fahrbahnbau und -konstruktion 

projektbezogene Forschungsbeihilfen in Höhe von bis zu 306.000 Euro (102.000 Euro pro Jahr) für eine Dauer von maximal drei Jahren aus.

Die Gelder sollen dazu dienen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse für eine nachhaltige Verkehrs- und Mobilitätsplanung der nächsten Jahre zu generieren. Dabei handelt es sich bewusst um einen breit ausgelegten Ideenwettbewerb, in dem sich individuelle, gesellschaftliche und technologische Themen spiegeln können. 
Zwingende Voraussetzung für die Bewilligung eines Karl-Vossloh-Grants ist, dass (mindestens) eine Nachwuchswissenschaftlerin bzw. ein Nachwuchswissenschaftler innerhalb des beantragten Projekts Gelegenheit zur Promotion erhält.

Die Bewerbung erfolgt innerhalb eines zweistufigen Verfahrens. In Stufe 1 wird ein maximal dreiseitiger Kurzantrag erbeten. In Stufe 2 werden ausgewählte Antragsteller/innen aktiv von der Stiftung aufgefordert, einen Vollantrag zu stellen.

Der Kurzantrag gemäß Stufe 1 ist in einer einzelnen Datei im PDF-Format bis zum 30. Juni 2026 einzureichen.

 

Innovationspreis

Außerdem vergibt die Karl-Vossloh-Stiftung 2026 ihren Innovationspreis für eine hervorragende Dissertation zu Nachhaltiger Mobilitätsforschung. Von besonderem Interesse sind Dissertationen, die nicht nur Fortschritt in ihrem jeweiligen Bereich bedeuten, sondern zugleich auch interdisziplinäre Zusammenhänge beleuchten und Aspekte einer nachhaltigen Verkehrs- und Mobilitätsentwicklung berücksichtigen.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Vorschlagsberechtigt sind Wissenschaftler/innen aus Universitäten und Hochschulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die das Promotionsrecht in Ingenieurswissenschaften oder Betriebswirtschaftslehre haben.

Die Vorschlagsfrist endet am 16. August 2026.

Es sind nur solche Dissertationen zugelassen, deren Tag der mündlichen Prüfung zwischen dem 1. August 2024 und dem 31. Juli 2026 liegt.

 

 
Die Karl-Vossloh-Stiftung ist eine von rund 670 Stiftungen, welche das Deutsche Stiftungszentrum im Stifterverband betreut. Die Stiftung hat die Mobilitätsforschung auf ihre Agenda gesetzt und möchte hierbei auf breiter (und interdisziplinärer) Basis unterstützen – es sind nicht nur reine "Eisenbahnbauer" angesprochen.

 

Kontakt

Birgit Claire Kleiner
Birgit Claire Kleiner

ist Stiftungsmanagerin im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-272