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Auszeichnung für ZNS-Tanzclub

08.09.2022

Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung und das Tanzhaus Bonn haben gemeinsam den Corporate Social Responsibility-Preis in Silber der Region Bonn/Rhein Sieg erhalten. Er zeichnet erstmalig Projekte zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen aus, die in besonderem Maß und nachhaltig das Gemeinwesen in der Region Bonn/Rhein-Sieg stärken sowie das gesamtgesellschaftliche Ziel Inklusion fördern. Ausgezeichnet wurde der ZNS-Tanzclub, den die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung und das Tanzhaus Bonn seit Herbst 2018 regelmäßig gestalten.

An vier Samstagen im Jahr erhalten schädelhirnverletzte Menschen, ihre Angehörigen und alle Interessierten – mit und ohne Einschränkung – die Möglichkeit, Teilhabe zu erleben. Kostenfrei lernen sie unter professioneller Anleitung in der geselligen Atmosphäre des Tanzhauses Bonn Tanzschritte und genießen gemeinsam Freude an Musik, Bewegung und Austausch. Im Anschluss steht allen Tanzenden die Teilnahme an der öffentlichen Tanzparty des Tanzhauses Bonn offen.

Kooperationen wie diese finden in der Region gute Voraussetzungen. Die Industrie- und Handelskammer und die Stadt Bonn koordinieren mit einer Gruppe freiwilliger Helferinnen  und Helfer einmal im Jahr den "Marktplatz Gute Geschäfte". Dort treffen sich Unternehmen und soziale Organisationen, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit auszuloten. Dabei gilt eine besondere Regel: Es darf kein Geld fließen, sondern es dürfen nur Kooperationen auf Gegenseitigkeit geschlossen werden. Unternehmen und soziale Organisationen bekommen so die Chance, sich kennenzulernen und einen für beide Seiten lohnenden Austausch zu beginnen.

Foto: ZNS – Hannelore Kohl Stiftung
Sabine Baumann-Duvenbeck (IHK Bonn/Rhein-Sieg), Sandór Krönert (Tanzhaus Bonn), Andrea Mährle (ZNS – Hannelore Kohl Stiftung) Timo Müller (Tanzhaus Bonn), Katja Dörner (Oberbürgermeisterin Bonn) und Tanja Heine (Freiwilligenagentur Bonn) (v.li.)

 
Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung für Verletzte mit Schäden des Zentralen Nervensystems mit Sitz in Bonn wurde 1983 von Dr. med. h.c. Hannelore Kohl gegründet. Die Stiftung unterhält einen Beratungs- und Informationsdienst für Schädelhirnverletzte und deren Angehörige, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Rehabilitationseinrichtungen und fördert die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Neurologischen Rehabilitation. Sie engagiert sich in der Präventionsarbeit für Unfallverhütung.