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Förderpreis für Altersforschung geht an Alina Napetschnig

08.12.2021

Der diesjährige Wilhelm-Woort-Preis geht an Alina Napetschnig, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule für Gesundheit (HS Gesundheit) in Bochum.

Für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Interdisziplinären Alternswissenschaft und zur Durchführung ihrer Studie "Nutzer*innenorientierte Gestaltung und Bewertung von Virtual Reality-Anwendungen für Senior*innen unter der Berücksichtigung von Akzeptanzkriterien und Nutzungsbarrieren" hat Alina Napetschnig nun den Wilhelm Woort-Preis für Alternsforschung erhalten, der mit einem Fördervolumen von 20.000 Euro dotiert ist.

Alina Napetschnig arbeitet am Department of Community Health der Hochschule für Gesundheit und promoviert im Rahmen einer kooperativen Promotion an der Deutschen Sporthochschule Köln und der HS Gesundheit. Der Wilhelm Woort-Preis zeichnet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Forschungsprojekte in der anwendungsorientierten Alternsforschung aus.

Foto: HS Gesundheit
Preisträgerin Alina Napetschnig

 
"In meiner Promotion kombiniere ich das Wissen aus meinem Physiotherapie-Bachelorstudium und meinem Masterstudium in Sport- und Bewegungsgerontologie mit meiner Faszination für innovative Technologien", erklärt die Promovendin. Sie entwickelt eine Virtual-Reality-Anwendung, mit der Seniorinnen und Senioren das Überqueren einer Straße unter verschiedenen Bedingungen trainieren können.

"Das Fördergeld hilft mir dabei, mein Forschungsvorhaben gezielt umzusetzen. Ich kann die VR-Anwendung für die Interventionsstudie nach meinen Vorstellungen entwickeln lassen und Technik beschaffen, die für die Umsetzung relevant ist. Zudem wird mir eine Teilnahme an verschiedenen nationalen und internationalen Kongressen ermöglicht", so Napetschnig.

"Ich gratuliere Frau Napetschnig zu dem ihr verliehenen Preis. Er zeigt die Relevanz ihres Dissertationsvorhabens und unterstreicht auch die Bedeutung, die neue Technologien in der gesundheitlichen Versorgung haben können", gratuliert Prof. Dr. Wolfgang Deiters, der das Promotionsvorhaben auf Seiten der Hochschule für Gesundheit betreut.

"Die Würdigung der Arbeit von Frau Napetschnig durch den Wilhelm-Woort-Preis zeigt die Bedeutung und Aktualität ihres Forschungsansatzes im demografischen Wandel", so der Glückwunsch von Prof. Dr. Klara Brixius, Deutsche Sporthochschule Köln.

Die Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung wurde 1971 durch den Bankier und Makler Wilhelm Woort aus Wiesbaden errichtet und wird durch den Stifterverband betreut. Im Zweijahresturnus vergibt die Stiftung den mit 20.000 Euro dotierten Wilhelm-Woort-Preis an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ein herausragendes Forschungsprojekt oder eine modellhafte Initiative im Bereich der anwendungsorientierten Alternsforschung durchführen.

Die Hochschule für Gesundheit in Bochum hat den ambitionierten Anspruch, die führende Bildungseinrichtung für Gesundheit in Deutschland zu sein. 2009 mit fünf Studiengängen gestartet, studieren heute knapp 1.800 Studierende in vielfältigen und innovativen Bachelor- und Masterprogrammen an der Hochschule. Ob sie in unseren Studiengängen die Qualität der gesundheitlichen Versorgung verbessern, den gerechten Zugang zu Gesundheit für vielfältige Gruppen sicherstellen oder Konzepte entwickeln, wie sie mit knappen Ressourcen im Bereich Gesundheit wirtschaftlich und nutzbringend umgehen. Es geht der Hochschule immer darum, einen Beitrag zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung der Menschen zu leisten. Das Studienangebot schließt aktuelle Themen wie Digitalisierung im Gesundheitssektor, Nachhaltigkeit und Diversität aktiv mit ein. Fachspezifisch geprägte Skills-Labs zum berufspraktischen Kompetenzerwerb, Computerräume sowie Kommunikations- und Bewegungslabore sorgen für hervorragende Studienbedingungen. Zudem bieten zahlreiche Kooperationen mit unterschiedlichen Einrichtungen der Versorgungspraxis ideale Bedingungen für praktische Studienphasen im In- und Ausland.