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Lothar-Späth-Award: Pioniere und Visionäre gesucht

29.06.2021

Die Lothar-Späth-Award-Stiftung schreibt 2021 zum zweiten Mal den mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Lothar-Späth-Award aus. Der Award prämiert herausragende Innovationen bei Produkten, Verfahren und Dienstleistungen aus Baden-Württemberg und Thüringen, die von Unternehmen und Wissenschaft partnerschaftlich geschaffen wurden.

Nach 2018 wird im Jahr 2021 zum zweiten Mal der Lothar-Späth-Award ausgeschrieben. Die Verleihung des in diesem Jahr mit insgesamt 100.000 Euro dotierten Preises wird im Spätherbst erfolgen. Nach dem Willen der Stifter zeichnet der Award kooperative Innovationspartnerschaften zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Wirtschaftsunternehmen in Baden-Württemberg und Thüringen aus. Der Award ehrt gleichzeitig das fortschrittliche Denken und Handeln des Namensgebers Prof. Dr. h.c. Lothar Späth.

Die Jury des Lothar-Späth-Awards besteht aus Vertretern von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Jurymitglieder sind Günther Oettinger (Mitglied der Europäischen Kommission a.D.), Altkanzler Dr. h.c. Gerhard Schröder, die Vorstandsvorsitzenden Rainer Neske (LBBW), Dr.-Ing. E.h. Martin Herrenknecht (Herrenknecht AG) und Dr. Stefan Traeger (JENOPTIK AG), Hans-Jörg Vetter (Herrenknecht-Aufsichtsratsvorsitzender, Vorstandsvorsitzender der LBBW i.R.), Dr. Daniela Späth-Zöllner, Tochter von Lothar Späth und Vertreterin der Familie Späth, Prof. Dr. Walter Rosenthal (Präsident der Friedrich-Schiller-Universität Jena) sowie der Präsident des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka.

"Mit dem Lothar-Späth-Award möchten wir den Wagemut und die Innovationskraft von dynamischen Unternehmerinnen und Unternehmern würdigen, die sich im Innovationsprozess professionell von wissenschaftlichen Einrichtungen begleiten lassen", sagt Martin Herrenknecht. Als einer der Award-Initiatoren und als Unternehmensgründer der Herrenknecht AG sieht er den neu ins Leben gerufenen Lothar-Späth-Award als Vermächtnis eines großartigen Menschen, Politikers und Wirtschaftskapitäns. Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Württemberg (1978 bis 1991) und spätere Geschäftsführer, Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende von JENOPTIK (1991 bis 2007) hatte sich vor allem in Baden-Württemberg und Thüringen als Gestalter, Förderer und Ratgeber innovativer Unternehmen betätigt. Von 1998 bis 2012 hatte er den Vorsitz des Aufsichtsrates der Herrenknecht AG inne.

Prof. Dr. h.c. Lothar Späth

 
Späth gilt bis heute aufgrund seiner facettenreichen Persönlichkeit als leuchtendes Vorbild für grenzüberschreitendes Wirken in Politik, Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. "Durch seine unerschrockene Tatkraft und seinen weitgespannten Horizont ist er heute noch ein Leuchtturm, wenn es um Zuversicht, Erneuerungskraft und Spitzentechnologie geht", sagt Martin Herrenknecht. Der 2016 im Alter von 78 Jahren verstorbene Lothar Späth galt Zeit seines Lebens als neugieriger, unideologischer und rastloser Geist, der seiner Zeit in vielen Bereichen voraus war. Er war ein Vordenker, der die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft zum Kernthema seines Schaffens machte. 

Der Lothar-Späth-Award zielt im Jahr 2021 auf erfolgreiche Innovationspartnerschaften aus wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen. Zuletzt erfolgte seine Verleihung im Jahr 2018. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die für 2020 geplante zweite Preisverleihung auf das Jahr 2021 verschoben werden. Die Ausschreibung des Preises richtet sich ausdrücklich auch an Start-up-Unternehmen. Gemäß den Ausschreibungsrichtlinien muss mindestens einer der beiden Partner seinen Sitz in Baden-Württemberg oder Thüringen haben. Nach dem Erfolg der ersten Lothar-Späth-Award-Verleihung im Jahr 2018 wurde das Preisgeld von insgesamt 40.000 auf 100.000 Euro im Jahr 2021 erhöht. Der Preis wird um den 16. November, dem Geburtstag von Lothar Späth, verliehen, dieses Jahr am 19. November 2021 in Stuttgart. Bewerbungsschluss ist der 29. August 2021.

 

Die Lothar-Späth-Award-Stiftung schreibt in den Bundesländern Baden-Württemberg und Thüringen den Lothar-Späth-Award aus, der das Wirken, die wegweisenden Leistungen und die Ausnahmepersönlichkeit von Prof. Dr. h.c. Lothar Späth in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ehrt. Der Lothar-Späth-Award zielt auf kooperativ entstandene, herausragende Innovationen bei Produkten, Verfahren und Dienstleistungen in Baden-Württemberg und Thüringen ab. Er zeichnet die dahinterstehenden Personen aus Wissenschaft und Wirtschaft aus. Damit unterstreicht der Lothar-Späth-Award 2018 erstmals die Bedeutung von partnerschaftlichem, zukunftsorientierten Denken und Handeln für Deutschlands Spitzenposition in der Welt. Im Sinne von Prof. Dr. h.c. Lothar Späth goutiert und fördert der Preis besondere Entwicklungen zum Wohle der Gesellschaft.