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Jubiläum: 40 Jahre Karl und Veronica Carstens-Stiftung

03.05.2021

Die Carstens-Stiftung ermöglicht seit 40 Jahren unabhängige Forschung in den Sektoren Naturheilkunde und Komplementärmedizin und setzt sich damit für eine ganzheitliche Patientenversorgung in Deutschland ein. Mit einer Fördersumme von über 40 Millionen Euro konnten innerhalb der letzten vier Jahrzehnte über 300 Forschungsprojekte realisiert werden, so dass die unabhängige Forschungsförderung maßgeblich zur Entwicklung einer ganzheitlichen Patientenversorgung beigetragen hat.

Die wissenschaftliche Erforschung komplementärmedizinischer Verfahren in Grundlagenwissenschaft und klinischer Anwendung sowie die Integration naturheilkundlicher Verfahren in die universitäre Lehre waren zum Zeitpunkt der Stiftungsgründung, 1981, Pionierprojekte auf dem Weg zu einer Medizin der Zukunft, die das Beste aus beiden Welten der Medizin zum Wohle der Patienten vereint. Durch die Förderung innovativer Forschungsprojekte und die Schaffung von Strukturen in der akademischen Lehre konnten deutschlandweit wirksame und sichere Therapien aus der Naturheilkunde für Patienten in der klinischen Praxis etabliert werden.

 
Innovative Forschungsprojekte zum Wohle der Patienten
Die Etablierung der universitären Ambulanz für Naturheilkunde an der Universitätsfrauenklinik in Heidelberg, die sich zu einem anerkannten Kompetenzzentrum auf dem Gebiet der Frauenheilkunde entwickelt hat, zeigt nicht nur den Erkenntnisfortschritt durch unabhängige Forschungsförderung auf, sondern berücksichtigt zudem die hohe Nachfrage der Bevölkerung an naturheilkundlichen Verfahren. Als weitere Leuchtturmprojekte innerhalb der vier Jahrzehnte Forschungsförderung sind unter anderem die Modellklinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin an den Kliniken Essen Mitte (ab 1999), die Förderung einer Stiftungsprofessur an der Charité in Berlin (2008-2013), Integrative Pädiatrie (2015-2018) und die Forschungsplattform Demenz (2016-2018) aufzuführen. Gegenwärtig fokussiert die Carstens-Stiftung als einen inhaltlichen Förderschwerpunkt die Forschung zum Einsatz von komplementärmedizinischen Verfahren zur Prävention von und adjuvanter Therapie bei Demenzerkrankungen, die eine hohe Prävalenz in der Bevölkerung aufweisen.

 
Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
Die erfolgreiche Integration evidenzbasierter komplementärmedizinischer Verfahren in den klinischen Alltag hängt maßgeblich von einem gut ausgebildeten medizinischen Nachwuchs ab. Daher sind die unterschiedlichen Förderprogramme der Carstens-Stiftung integraler Bestandteil in der 40-jährigen Geschichte der Forschungsförderung. Durch die Vergabe von Promotionsstipendien, die Unterstützung studentischer Arbeitskreise und der Einrichtung von Wahlpflichtfächern an Universitäten legte die Stiftung einen wichtigen Grundstein für die Patientenversorgung im Sinne einer Integrativen Medizin, die heute an vielen Kliniken etabliert wurde und auf große Zustimmung in der Bevölkerung trifft. Richtungsweisend für die universitäre Verankerung und die Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Naturheilkunde und Komplementärmedizin ist aktuell das Habilitationsprogramm, das vier Ärztinnen und Ärzten die wissenschaftliche Weiterqualifikation zur Professur ermöglicht.

Diese Meilensteine in der Förderung zur Etablierung komplementärmedizinischer Verfahren an Kliniken und Universitäten machen die Karl und Veronica Carstens-Stiftung zu einer bedeutenden Wissenschaftsorganisation in Deutschland. Der Förderauftrag im Sinne des Stifterehepaars konnte auch durch die Unterstützung aus der Bevölkerung, insbesondere durch die Mitglieder des Fördervereins Natur und Medizin e.V., kontinuierlich realisiert werden. Die Carstens-Stiftung hat als Wegbereiterin der evidenzbasierten Naturheilkunde entscheidend dazu beigetragen, die Integrative Medizin als zukunftsweisendes Behandlungskonzept wissenschaftlich zu durchdringen und in die ärztliche Praxis zu überführen. Sie wird diesen Auftrag auch in Zukunft wahrnehmen und bringt daher ganz aktuell mit 600.000 Euro ein Förderprogramm zum Post-COVID-Syndrom auf den Weg.

 

Pressekontakt

Ursula Heim
Öffentlichkeitsarbeit
Natur und Medizin e.V.
T 0201 56305-22
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