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Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck zu Gast im IFZ

11.05.2018

Einblicke in den aktuellen Stand der Krebsgrundlagenforschung

Über moderne Ansätze und neue Erkenntnisse im Bereich der Krebsgrundlagenforschung informierte sich der Bischof von Essen, Dr. Franz-Josef Overbeck, am 7. Mai 2018 beim Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) – kurz IFZ – in Essen. Begrüßt wurde der Gast von Professorin Verena Jendrossek, Geschäftsführende Direktorin des IFZ, sowie von Ingrid Hiesinger, Vorsitzende des Kuratoriums der Deutschen Stiftung zur Erforschung von Krebskrankheiten (DeSEK). Sie begleiteten den Bischof bei seinem Rundgang durch die Labore. Dort konnte er den Wissenschaftlern der verschiedenen Arbeitsgruppen über die Schulter schauen und erhielt wertvolle Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung.

"Die Leistungen des IFZ in der Krebsgrundlagenforschung beeindrucken mich sehr. Damit trägt das Institut grundlegend dazu bei, Menschen mit einer Krebserkrankung besser behandeln zu können und vielleicht sogar die Krankheit eines Tages ganz zu besiegen", erklärte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. "Es ist gut zu wissen, dass die DeSEK diese wertvolle Arbeit mit ihren Stiftungsgeldern vorantreibt."

Foto: Michael Lübke
Dr. Johann Matschke und Prof. Dr. Verena Jendrossek erklären Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Ingrid Hiesinger anhand von praktischen Beispielen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit.
Foto: Michael Lübke
Prof. Dr. Ulrich Radke, Prof. Dr. Guido Gerken, Prof. Dr. Verena Jendrossek, Prof. Dr. Ralf Küppers, Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck, Arnd Brechmann, Ingrid Hiesinger, Thorsten Kaatze und Dr. Uwe Kirstein (v.li.)

"Wir freuen uns sehr über den Besuch von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in unserem Institut, bei dem wir ihm unsere Arbeit anhand von praktischen Beispielen und in persönlichen Gesprächen näherbringen konnten", sagte Professorin Verena Jendrossek, und Ingrid Hiesinger ergänzte: "Das Interesse des Bischofs an der Krebsgrundlagenforschung hat uns erneut gezeigt, dass dieses wichtige Forschungsgebiet nicht nur in Wissenschaftskreisen große Aufmerksamkeit weckt."

Das renommierte IFZ, das an das Westdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum Essen angebunden ist, entwickelt anspruchsvolle Methoden zur Erforschung und Therapie verschiedener Krebsarten und kann zahlreiche Ergebnisse in diesem Bereich vorweisen. Gefördert wird es dabei von der DeSEK, die ihre Stiftungsmittel ausschließlich in die Arbeit des Essener Instituts fließen lässt. Auf diese Weise kann unter anderem immer wieder die Anschaffung moderner Forschungsgeräte für das IFZ sowie die Einrichtung von Mitarbeiterstellen und Forschungslaboren ermöglicht werden. Damit leistet die DeSEK einen wichtigen Beitrag zur Krebsgrundlagenforschung in Deutschland.

Die DeSEK fördert die Krebsgrundlagenforschung

Herauszufinden, wie Krebs entsteht und wie er sich ausbereitet, ebnet den Weg, diese Erkrankung eines Tages besiegen zu können. Diese wichtige Grundlagenforschung unterstützt die deutsche Stiftung zur Erforschung von Krebskrankheiten (DeSEK). Die Stiftungsmittel fließen dabei ausschließlich in die Arbeit des Instituts für Zellbiologie (Tumorforschung) – kurz IFZ – in Essen. Gefördert werden Projekte, mit denen erforscht wird, wie aus einer gesunden Körperzelle eine Krebszelle entsteht und wie Krebszellen gezielt vernichtet werden können. Dadurch leistet die DeSEK einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Entstehung von Krebskrankheiten und zu neuen Möglichkeiten, sie besser therapieren und letztendlich auch verhindern zu können.

"Im Gegensatz zu anderen Krebsstiftungen fördern wir gezielt nur die Forschung am IFZ", erläutert Ingrid Hiesinger, Vorsitzende des Kuratoriums der DeSEK. "Auf diese Weise ist für unsere Spender und Zustifter klar erkennbar, dass sie mit ihren Zuwendungen ein renommiertes Institut unterstützen und damit einen wichtigen Beitrag zur Krebsforschung leisten."

Das Kuratorium der DeSEK setzt sich aus fünf Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Fachbereichen zusammen. Sie verbindet – oft auch durch persönliche Betroffenheit – der Wunsch, dazu beizutragen, den Krebs zu besiegen. Gemeinsam entscheiden sie nicht nur sorgfältig über den Einsatz der Stiftungsmittel, sondern informieren auf vielfältige Weisen auch eine breite Öffentlichkeit über die erfolgreiche Arbeit des IFZ. 

Die DeSEK wurde 2008 gegründet, um in Zeiten, in denen öffentliche Fördermittel knapp sind, die Krebsgrundlagenforschung weiter voranzutreiben. Seither schafft die DeSEK unter anderem durch die Anschaffung von Forschungsgeräten nachhaltige Werte für das IFZ und erzielt so eine bleibende Wirkung in der deutschen Krebsforschung.

Website der DeSEK

Das IFZ erforscht die Krebsentstehung

Als erste Einrichtung für die Krebsgrundlagenforschung an einem deutschen Universitätsklinikum wurde das Institut für Zellbiologie (Tumorforschung) – kurz IFZ – 1975 gegründet. Heute, mehr als 40 Jahre später, werden hier in mehreren Arbeitsgruppen neue anspruchsvolle Methoden zur Erforschung und Therapie verschiedener Krebsarten entwickelt. Und das mit großem Erfolg: Zahlreiche Ergebnisse der Grundlagenforschung zu Krebserkrankungen und ihrer Therapie gehen auf das IFZ zurück. Unterstützt wird es dabei von der deutschen Stiftung zur Erforschung von Krebskrankheiten (DeSEK), die ihre Stiftungsmittel exklusiv in die Arbeit des renommierten Instituts fließen lässt.

Das IFZ forscht an der Entstehung von Krebszellen und den Eigenschaften, die das Wachstum von Tumoren begünstigen. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler, wie Krebszellen auf bestimmte Behandlungsmethoden reagieren. Anhand dieser Erkenntnisse können neue Ansätze zur Vorbeugung und Diagnose entwickelt werden. Gleichzeitig entstehen so auch moderne Therapieverfahren, die die Wirksamkeit verbessern und zugleich die Lebensqualität der Patienten während und nach einer Behandlung erhöhen sollen.

Das IFZ kann eine Vielzahl von Ergebnissen und Erfolge vorweisen. Über 800 Abhandlungen veröffentlichte das Institut seit seiner Gründung im Jahre 1975 durch Professor Manfred F. Rajewsky und dem heutigen DeSEK-Kuratoriumsmitglied Dr. Uwe Kirstein in international anerkannten wissenschaftlichen Zeitschriften. Zudem erhält es für seine Forschungsprojekte regelmäßig exzellente Bewertungen von unabhängigen Experten-Gremien. Ein wichtiger Erfolgsfaktor des IFZ ist dabei unter anderem die enge Anbindung an das Westdeutsche Tumorzentrum am Universitätsklinikum in Essen mit seinem großen Patientenstamm. Forscher und Ärzte können so bei der Entwicklung innovativer Verfahren schon früh zusammenarbeiten. Darüber hinaus stehen die Wissenschaftler des IFZ in intensivem Austausch mit anderen nationalen und internationalen Instituten der Spitzenforschung.

Mehr Info zum IFZ auf der Website des Universitätsklinikums Essen

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-204
F 0201 8401-255

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Ansprechpartnerin für die DeSEK:

Vera Dohmgoergen
Presse- und Redaktionsbüro
T 0211 4371156
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