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Malerausbildung mal anders

09.05.2018

Die Sto-Stiftung startet ein deutsch-österreichisches Azubi-Austauschprojekt in Fulda und Hamburg.

Zu Gast in Deutschland waren Anna Reiner, Daniela Buchegger, Julia Mayr und Justine Pflügl. Vom 9. bis 22. April 2018 nahmen die Niederösterreicherinnen, alle Auszubildende des Maler- und Lackiererhandwerks, am neuen Förderprojekt der Sto-Stiftung teil. Den ersten deutsch-österreichischen Azubi-Austausch gestalteten die Berufsschulen aus Fulda und Hamburg mit einem spannenden Programm.

Kompetenzen hinzugewinnen gehört ebenso dazu wie sich auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Thomas Mönkemeyer, Studiendirektor und Projektkoordinator von der Beruflichen Schule Holz.Farbe.Textil Gsechs in Hamburg ist überzeugt: "Internationaler Austausch stärkt die berufliche Handlungskompetenz. Das Programm mit Österreich bereichert nicht nur auf fachlicher Ebene."

Foto: Sto-Stiftung/Christoph Kube
Zwei Wochen verbrachte die Niederösterreicherin Anna Reiner in Hamburg. Sie nahm am ersten deutsch-österreichischen Malerazubi-Austausch der Sto-Stiftung teil.
Foto: Sto-Stiftung/Ferdinand-Braun-Schule Fulda
Spannende Aufgabe: Beim ersten deutsch-österreichischen Malerazubi-Austausch der Sto-Stiftung wurde das Traditionsschiff "Nordstjernen" renoviert.
Foto: Sto-Stiftung/Gsechs
Gruppenfoto mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des deutsch-österreichischen Malerazubi-Austauschs der Sto-Stiftung

In ihrem Heimatbetrieb, den MeisterMalern in Gresten, gestalten die Dekormalerinnen Anna Reiner und Justine Pflügl Gasthäuser und Bauernhöfe. Ganz anders in Hamburg: In den Praktikumsbetrieben Thielvoldt sowie Rieß & Lauenstein wurde eine Woche lang auf Baustellen in Industriebetrieben, Altbauwohnungen und Villen angepackt. Berufsschulunterricht an der Gsechs folgte in der zweiten Woche.

Daniela Buchegger und Julia Mayr starteten in Fulda mit Unterricht an der Ferdinand-Braun-Schule. Im Praxiseinsatz standen Putzarbeiten sowie Glattvlieswandbekleidungen an, ungewohnte Aufgaben, die beide mit Bravour bewältigten. Zusammen mit acht Auszubildenden aus Fulda ging es in Woche zwei nach Hamburg, um dort das Traditionsschiff "Nordstjernen" zu renovieren. Es soll als schwimmendes Museum von der nordeuropäischen Industrie- und Fischereigeschichte erzählen.

Fazit: Ein breites Einsatzspektrum sorgte für Einblicke und unvergessliche Erfahrungen – in ungewohnten Strukturen, mit neuen Aufgaben und anderem Werkzeug. Im Spätherbst 2018 treten deutsche Azubis den Weg nach Österreich an.

Die Sto-Stiftung ist eine rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Essen, Deutschland in der Verwaltung des Deutschen Stiftungszentrums. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Zweck der Stiftung ist die Förderung der Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe, der Wissenschaft und Forschung, der Denkmalpflege, des Natur- und Umweltschutzes sowie die Unterstützung hilfsbedürftiger Personen i.S.d. § 53 AO.

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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F 0201 8401-255

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Ansprechpartner für die Sto-Stiftung:

Bert Große
PR-Agentur Große GmbH
T 030 499894-00
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