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Rüdiger Kurt Bode-Stiftung schreibt Wasser-Ressourcenpreis 2018 aus

12.10.2017

Der mit 100.000 Euro dotierte Preis wird an Wissenschaftler aus dem Bereich der Lebens-, Natur-, und Ingenieurwissenschaften vergeben.

Bewerber sollen in interdisziplinärer, praxisorientierter Forschungsarbeit an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft herausragende Strategien und Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der globalen Wasserressourcen entwickelt haben.

Konkurrenz um die immer knapper werdende Ressource Wasser wird die globale Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten prägen. Hauptgründe sind Bevölkerungsdruck, Klimawandel und ineffizientes, nicht nachhaltiges Management der Wasserressourcen. Bereits heute lebt nach Einschätzung von Experten etwa ein Drittel der Weltbevölkerung unter Bedingungen, die durch mittleren bis starken Wasserstress gekennzeichnet sind. Dieser Anteil wird sich bis zum Jahr 2025 auf zwei Drittel ausweiten (Global Water Partnership 2000).

Die Auszeichnung soll dazu dienen, die Forschungsmöglichkeiten der Preisträger zu erweitern, die Beschäftigung von Nachwuchswissenschaftlern zu erleichtern und weitere Forschungsinitiativen zu starten.

Sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge Dritter sind möglich. Es können sowohl Einzelpersonen als auch Forschergruppen berücksichtigt werden. Der Preis adressiert Forscher, die in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind oder an einer deutschen Forschungseinrichtung im Ausland arbeiten. Bewerbungsschluss ist der 18. Dezember 2017.

Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage einer wissenschaftlichen Jury. Die Verleihung des Preises erfolgt im Jahr 2018.

 

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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