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Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung unterstützt erste Vortragsreihe der Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative

18.03.2016

Unter dem Titel "Constructing Eastern Europe: Geographies of Power in the 20th and 21st Centuries" startet die Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative (BBUI) im Sommersemester 2016 ihre erste Vortragsreihe. Die Veranstaltungen werden an verschiedenen Partnereinrichtungen der BBUI stattfinden. Gefördert wird die Vortragsreihe von der Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung.

Den Auftakt der Veranstaltungsreihe übernimmt Nataliya Gumenyuk (Kyiv/Visiting Fellow of the Berlin-Brandenburg Ukraine Initiative) mit einem Vortrag zum Thema "The Ukrainian Donbas: The Nature of War and its Aftermath". Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 16. März 2016, ab 18.00 Uhr im Forum Transregionale Studien (Wallotstraße 14, 14193 Berlin) statt. Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Teilnahme ist kostenfrei möglich. 

Die Marga und Kurt Möllgaard-Stiftung wurde aufgrund testamentarischer Verfügung des Frankfurter Unternehmerehepaars Marga und Dr. Kurt Möllgaard im Jahre 1987 als Stiftung in treuhänderischer Verwaltung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft errichtet. Schwerpunkte im breiten Förderspektrum der Stiftung sind die Förderung von Bildung, Erziehung, Wissenschaft und Forschung. Die Stiftung fördert im Andenken an das Stifterehepaar in Frankfurt am Main, jedoch ebenso bundesweit und international. Als 1989 die Mauer fiel, war es für den damals noch lebenden Stifter Kurt Möllgaard selbstverständlich, sich mit privaten Mitteln für ein leistungsfähiges und weltoffenes Wissenschafts- und Bildungssystem in den Neuen Bundesländern und in Mittel- und Osteuropa zu engagieren. Daher liegt der Schwerpunkt der Stiftung im Bereich Internationales immer noch auf Kooperationen insbesondere mit unseren östlichen Nachbarn Polen und der Ukraine. 

Die Stiftung will mit der Startfinanzierung für die Berlin-Brandenburg Ukraine-Initiative dazu beitragen, durch Forschung und Vermittlung von Forschung zu einem besseren Verständnis der komplizierten aktuellen Lage in der Ukraine beizutragen. Diese Förderung wird geradezu komplementär ergänzt um ein kleines Stipendienprogramm für Schulbuchautoren aus den Ländern Mittel- und Osteuropas am Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung in Braunschweig. Gerade in Schulbüchern kommt es für die Eigensicht wie die Fremdsicht – auch durch den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis – darauf an, allen Beteiligten neue Blickwinkel auf vermeintliche bekannte Gegenstände zu ermöglichen und zur Dekonstruktion von Stereotypen und Feindbildern beizutragen. 

Pressekontakt

Anke Meis (Foto: Sven Lorenz)

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-204

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