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Gemeinsam für das Passivhaus

24.08.2015

Die Sto-Stiftung ermöglicht Studierenden und Handwerkern gemeinsames Lernen.

 

Wie lassen sich Gebäude so errichten und betreiben, dass sie langfristig den Ausstoß klimaschädlichen Kohlendioxids reduzieren? Mit dem anspruchsvollen Konzept des Passivhauses beschäftigte sich bereits zum fünften Mal die internationale summerschool Green.Building.Solutions. in Wien.

35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 21 Nationen lernten gemeinsam Theorie und Praxis des energiesparenden Bauens. Mit großzügigen Stipendien ermöglichte die gemeinnützige Sto-Stiftung vier Studierenden und jungen Berufstätigen aus Indien, Russland, Weißrussland und Polen die Teilnahme.

Zudem konnte die Veranstaltung um einen Praxis-Workshop erweitert werden. Dabei erlernten die Teilnehmer in gemischten Teams den fachgerechten Umgang mit einem modernen Wärmedämm-Verbundsystem. Angeleitet wurden sie dabei von vier jungen Malern und Lackierern aus Deutschland, allesamt angehende Berufsschullehrer von der Bergischen Universität Wuppertal.

Prof. Karin Stildorf, Institut für Hochbau und Entwerfen der Technischen Universität Wien und wissenschaftliche Leiterin der summerschool, sieht in der Verbindung von Theorie und Praxis den besonderen Mehrwert der Green.Building.Solutions. 2015. "In diesem Jahr waren Studierende aus vier Kontinenten, zahlreichen Klimazonen und Kulturkreisen dabei. Sie alle brauchen in ihren Heimatländern individuelle Lösungen, um Passivhäuser planen zu können. Neben dem theoretischen Handwerkszeug erhalten sie bei uns einen Einblick in die Praxis, den die meisten so im Studium nicht kennenlernen."

Uwe Koos, der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes, konnte sich in Wien selbst ein Bild von der gemeinsamen Arbeit machen: "Mich hat besonders das Teamwork zwischen Architekten und Handwerkern beeindruckt. Hier waren gleichberechtigte Partner am Werk, sachorientiert und neugierig auf die Fähigkeiten des anderen. Wenn dieser Geist auf den Baustellen Einzug hält, braucht uns für die Zukunft des Bauens nicht bange zu sein."

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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