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Nominierung für den Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 gestartet

02.10.2014

Das Center for Financial Studies vergibt zum sechsten Mal den mit 50.000 Euro dotierten Preis. Professoren aus 58 Ländern sind aufgerufen, herausragende Wirtschaftswissenschaftler zu nominieren.

Das Nominierungsverfahren für den ausgeschriebenen Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 des Center for Financial Studies (CFS) hat begonnen. Jetzt hat die Jury bereits zum sechsten Mal den Startschuss für die Vergabe des renommierten Wissenschaftspreises gegeben. Über 4.500 Professoren können ab sofort bis zum 29. November 2014 Nominierungsvorschläge online einreichen. Der Preisträger wird im Februar 2015 bekannt gegeben. Die Preisverleihung findet am 24. September 2015 im Rahmen eines Festakts in Frankfurt statt.

Die Jurymitglieder sind international renommierte Finanzexperten aus Wissenschaft und Praxis. In einem mehrstufigen Verfahren wählen sie aus den eingereichten Nominierungen eine Wirtschaftswissenschaftlerin oder einen Wirtschaftswissenschaftler von internationalem Renommee und mit herausragender Expertise in den Forschungsgebieten Finanzen, Geld oder Makroökonomie aus. Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics wird seit 2005 vom Center for Financial Studies in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt vergeben und vom Stiftungsfonds Deutsche Bank gefördert.

"Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics ist inzwischen zu einer festen Größe geworden, dem international viel Beachtung geschenkt wird", sagte Professor Dr. Jan Pieter Krahnen, Vorsitzender der Jury und Direktor des Center for Financial Studies an der Goethe-Universität Frankfurt. "In den vergangenen Jahren wurden beeindruckende Wirtschaftswissenschaftler mit hoher Reputation ausgezeichnet und wir sind sehr gespannt auf die diesjährigen Nominierungsvorschläge, die uns aus der ganzen Welt erreichen werden. Wir freuen uns darüber, zum sechsten Mal einen großartigen Wissenschaftler auszeichnen zu dürfen."

Neben dem Vorsitzenden Jan Pieter Krahnen gehören die Professoren Guillermo Calvo (Columbia Universität), David Folkerts-Landau (Chefvolkswirt Deutsche Bank), Michael Haliassos (CFS Direktor), Otmar Issing (CFS Präsident), Nobuhiro Kiyotaki (Princeton Universität), Holger Kraft (Goethe-Universität Frankfurt, Direktor der Abteilung Finanzen), Robert Merton (Nobelpreisträger, Massachusetts Institute of Technology), René M. Stulz (Ohio State Universität, Fisher College of Business), Uwe Walz (CFS Direktor) und Mirko Wiederholt (Goethe-Universität Frankfurt, Direktor der Abteilung für Geld und Währung) der international besetzten Jury an.

Hochschullehrer und Wissenschaftler der jeweils besten 30 Universitäten in den USA, in Europa und Lateinamerika sowie in der Region Asien-Pazifik sind eingeladen, Beiträge einzureichen und einen Preisträger zu empfehlen. Zudem haben insgesamt mehr als 300 Mitglieder der Nationalbanken, der Europäischen Zentralbank, der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der Bank for International Settlements (BIS), des Internationalen Währungsfonds (IWF) sowie der Weltbank die Möglichkeit, eine Wissenschaftlerin oder einen Wissenschaftler als Kandidaten zu nominieren.

Über den Deutsche Bank Prize in Financial Economics

Der vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderte Wissenschaftspreis wird vom CFS gemeinsam mit der Goethe-Universität Frankfurt alle zwei Jahre vergeben. Der Deutsche Bank Prize in Financial Economics ehrt international renommierte Wirtschaftswissenschaftler, deren Arbeit die Forschung zu finanz- und makroökonomischen Fragen entscheidend beeinflusst und zu wesentlichen Beiträgen für Wissenschaft und Praxis geführt hat.

Im Jahr 2005 wurde der Preis erstmalig an Eugene F. Fama, Nobelpreisträger (2013) und Professor für Finanzwirtschaft an der Universität Chicago, für die Erforschung von individueller Rationalität im Finanzmarktverhalten verliehen. Michael Woodford, Professor für Politische Ökonomie an der Columbia University erhielt in 2007 den Preis für seine bahnbrechende Neudefinition der monetären Analyse. Robert J. Shiller, Nobelpreisträger (2013) und Professor für Economics an der Yale University, sowie Professor für Finanzen an der Yale School of Management, erhielt in 2009 den Preis für seine konstruktive Kritik der Rationalität und der Förderung von verhaltensorientierten Ansätzen. Kenneth Rogoff, Professor für Economics und Professor für Public Policy an der Harvard University in Cambridge, USA, erhielt 2011 den Preis für seine Analyse von Finanzkrisen. In 2013 ging der Preis an Raghuram Rajan, Präsident der indischen Notenbank Reserve Bank of India (RBI) und ehemals Chefökonom des Internationalen Währungsfonds (IWF), für seine einflussreichen Leistungen in einem außerordentlich breiten Spektrum der Finanzökonomie mit höchster Relevanz für die Entwicklung von Volkswirtschaften weltweit.

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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