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Daimler und Benz Stiftung vergibt zwölf weitere Stipendien

12.02.2014

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist von hohem Stellenwert für die Gesellschaft.

Zwei Tage dauerte das Auswahlseminar, bei dem 40 Bewerber die Möglichkeit erhielten, ihr Forschungsvorhaben Gutachtern aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Fachgebieten sowie Vertretern der Stiftung vorzustellen. Durch die ergänzende Unterstützung der Reinhard Frank-Stiftung konnten zwei zusätzliche Stipendien vergeben werden.

Das Stipendien-Programm der Daimler und Benz Stiftung richtet sich an junge promovierte Wissenschaftler in der Frühphase ihrer Postdoktorandenzeit. Oft sind es gerade Postdoktoranden und Juniorprofessoren, die durch ihre Forschungsarbeit herausragende Leistungen erbringen, welche in ihrem jeweiligen Fachgebiet zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen führen. Das Förderprogramm der Stiftung ist offen für Bewerbungen aus allen Fachdisziplinen und Themengebieten der Wissenschaft. Zu den Voraussetzungen zählen ein eigenes Forschungsvorhaben und die institutionelle Anbindung an eine wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland.

In diesem Jahr ergibt sich für das Stipendienprogramm eine Besonderheit: Zusätzlich zu den von der Daimler und Benz Stiftung ausgelobten zehn Stipendien ermöglichte die in Hamburg ansässige Reinhard Frank-Stiftung die Vergabe von zwei zusätzlichen Stipendien. "Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist generell von hohem Stellenwert für die Gesellschaft. Das gilt insbesondere für Postdoktoranden, indem sie diejenigen sind, die die künftige Generation der Hochschullehrer bilden", so Prof. Dr. Rainer Dietrich, Mitglied des Vorstands der Daimler und Benz Stiftung. "Das Förderprogramm unserer Stiftung setzt genau dort an, wo junge Forscherinnen und Forscher heute am dringendsten der Unterstützung bedürfen. Wir freuen uns über die nun begonnene Zusammenarbeit mit der Reinhard Frank-Stiftung, die uns die Einrichtung zweier zusätzlicher Stipendien erlaubt."

Ein Stipendium für zwei Jahre erhielten:

  • Okyay Altay, RWTH Aachen, Lehrstuhl für Baustatik und Baudynamik
  • Timo Baumann, Universität Hamburg, Fachbereich Informatik
  • Stefan Bittner, Universität Münster, Institut für Neurologie
  • Elisa Hoven, Universität Köln, Institut für Strafrecht und Strafprozessrecht
  • Jan Richter, Universität Greifswald, Institut für Psychologie
  • Benjamin Sambale, Universität Jena, Mathematisches Institut
  • Petr Sedláček, Universität Bonn, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
  • Jaan-Willem Simon, RWTH Aachen, Institut für Angewandte Mechanik
  • Pierre Stallforth, Hans-Knöll-Institute, Jena
  • Max von Delius, Universität Erlangen-Nürnberg, Department Chemie und Pharmazie
  • Christine Beemelmanns (in Kooperation mit der Reinhard-Frank-Stiftung), Hans-Knöll-Institute, Jena
  • Darius Ebrahimi-Fakhari (in Kooperation mit der Reinhard-Frank-Stiftung), Universität Heidelberg, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Die Daimler und Benz Stiftung

Impulse für Wissen – die Daimler und Benz Stiftung verstärkt Prozesse der Wissensgenerierung mithilfe zielgerichteter Stimuli. Sie konzentriert sich auf die Förderung junger Wissenschaftler, fachübergreifende Kooperationen sowie Forschungsinhalte aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen. Ihr jährlicher Förderaufwand beträgt derzeit etwa drei Millionen Euro. Mit einem Vermögen von rund 125 Millionen Euro zählt die operativ tätige Stiftung zu den großen wissenschaftsfördernden Stiftungen Deutschlands.

Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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