Führungswechsel beim Stifterverband:
Andrea Frank wird 2027 neue Generalsekretärin

Führungswechsel beim Stifterverband:
Andrea Frank wird 2027 neue Generalsekretärin

Das Präsidium des Stifterverbandes hat Andrea Frank zur neuen Generalsekretärin des Stifterverbandes gewählt. Sie übernimmt das Amt im Februar 2027. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Leiter Matthias Schmolz, künftiger stellvertretender Generalsekretär, wird sie die Geschäftsführung des Stifterverbandes bilden. Der amtierende Generalsekretär Volker Meyer-Guckel wird im Februar nächsten Jahres altersbedingt ausscheiden.
 

29. Juni 2026

"Andrea Frank verantwortet seit vielen Jahren die Programmarbeit des Stifterverbandes. Sie hat mit zahlreichen Initiativen die Weiterentwicklung von Bildung, Wissenschaft und Innovation in Deutschland entscheidend geprägt. Dank ihrer hervorragenden Vernetzung mit den Partnern des Stifterverbandes in Hochschulen, Wissenschaftsorganisationen, Unternehmen und Stiftungen treibt sie bildungs- und innovationspolitische Debatten voran", sagt Melanie Maas-Brunner, Präsidentin des Stifterverbandes. "Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer strategischen Weitsicht und ihrer hohen Gestaltungskraft wird sie die Arbeit des Stifterverbandes als Impulsgeberin und Förderin des Bildungs- und Wissenschaftssystems weiterhin erfolgreich gestalten."

Andrea Frank (Foto: David Ausserhofer)
Foto: David Ausserhofer
Andrea Frank, ab Februar 2027 Generalsekretärin des Stifterverbandes

Andrea Frank arbeitet seit 2006 beim Stifterverband. Sie ist stellvertretende Generalsekretärin des Stifterverbandes, Mitglied der Geschäftsführung sowie Co-Leiterin der Abteilung "Programm und Förderung". Sie ist verantwortlich für die programmatischen Schwerpunkte des Stifterverbandes in den zwei Handlungsfeldern "Bildung und Kompetenzen" sowie "Kollaborative Forschung und Innovation". Zuvor war sie bei der Hochschulrektorenkonferenz tätig, zuletzt als Leiterin des Kompetenzzentrums Bologna. Andrea Frank studierte Regionalwissenschaften Nordamerika, Politische Wissenschaften und Soziologie in Bonn und South Hadley (USA) sowie Public Management an der Hertie School of Governance in Berlin. Sie ist Mitglied in zahlreichen Gremien auf Bundes- und Landesebene wie etwa im Wissenschaftsrat, im Innovationsrat Niedersachsen sowie in den Hochschulräten der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe.

Matthias Schmolz (Foto: Sven Lorenz)
Foto: Sven Lorenz
Matthias Schmolz, ab Februar 2027 stellvertretender Generalsekretär des Stifterverbandes

Matthias Schmolz ist Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Stiftungszentrums sowie aktuell Geschäftsführer und Kaufmännischer Leiter des Stifterverbandes. Er studierte Volkswirtschaftslehre, Geschichte und Philosophie mit dem Abschluss Diplom-Volkswirt an der Universität Hamburg. 1994 wechselte er zum SPIEGEL-Verlag, wo er zunächst als Dokumentationsjournalist arbeitete, bevor er das Produktmanagement von SPIEGEL Online übernahm. 2003 wurde er zum Verlagsleiter des SPIEGEL-Verlags berufen. Von 2011 bis 2015 war er zudem Geschäftsführer von SPIEGEL Online und SPIEGEL TV. Bevor er im Januar 2021 zum Stifterverband und seinem Deutschen Stiftungszentrum wechselte, hatte er das Amt des Kanzlers und Geschäftsführers der Zeppelin Universität Friedrichshafen inne. Matthias Schmolz ist Mitglied in zahlreichen Stiftungsvorständen und -räten.

 

Der Stifterverband

Der Stifterverband ist eine Gemeinschaft von rund 3.500 engagierten Menschen, Unternehmen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Ziel seiner Arbeit ist, Bildung und Wissenschaft neu zu denken und zu gestalten, um die Innovationskraft der Gesellschaft nachhaltig zu stärken. Als zentraler Impulsgeber analysiert er aktuelle Herausforderungen, fördert Modellprojekte und ermöglicht deren Verbreitung in vielfältigen Netzwerken. Er vernetzt Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, entwickelt gemeinsam Ideen und stößt politische Reformen an. In seinem Wirken konzentriert er sich auf zwei Handlungsfelder: Bildung und Kompetenzen sowie Kollaborative Forschung und Innovation.