Karl und Veronica Carstens-Stiftung

Die Stiftung wurde 1981 durch den damaligen Bundespräsidenten Prof. Dr. Karl Carstens (1914-1992) und seine Frau Dr. med. Veronica Carstens (1923-2012) errichtet.

Förderschwerpunkte

Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und die ärztliche Fort- und Weiterbildung auf den Gebieten Homöopathie und Naturheilkunde. In diesen Bereichen ist die Carstens-Stiftung die führende Förderinstitution in Europa.
Ziele und Aufgaben: Ziel der Stiftung ist die Integration und Akzeptanz von Homöopathie und Naturheilkunde in Forschung und Lehre der Medizinischen Fakultäten und im Gesundheitswesen allgemein. Die Carstens-Stiftung will den Brückenschlag, die echte Integration auf der Grundlage von Wissenschaft und Forschung. Deshalb müssen alle Förderprojekte der Stiftung den aktuellen wissenschaftlichen Standards der medizinischen Forschung entsprechen. Sie will letztlich erreichen, dass Ärztin und Arzt der Zukunft die naturwissenschaftlich fundierte Medizin und die Naturheilkunde und Homöopathie gleichermaßen beherrschen, um entscheiden zu können, welches therapeutische Vorgehen im Einzelfall angemessen ist. Förderumfang: Seit ihrer Errichtung hat die Stiftung mehr als 250 Projekte mit einem Gesamtetat von rund 32 Mio. Euro gefördert. Derzeit werden jährlich etwa 10 Projekte, 8 Stipendien und 10 studentische Arbeitskreise für Homöopathie oder Naturheilkunde mit einem Fördervolumen von 1,5 Mio. Euro gefördert. Die Stiftung ist grundsätzlich in allen Bereichen der Medizin und Biowissenschaften tätig: Klinische Forschung, Grundlagenforschung, Geschichte, Epidemiologie usw. Die Carstens-Stiftung erwartet eine enge Kooperation bei der Planung und Durchführung eines Projektes. Dafür bietet die Stiftung Unterstützung in technischen und methodischen Fragen - in der Regel vor Ort. Dies gilt auch für die Veröffentlichung der Ergebnisse in anerkannten Fachzeitschriften. Bei Bedarf veranstaltet sie Expertentreffen und Symposien.

Ein besonderer Schwerpunkt der Stiftungsarbeit ist die Nachwuchsförderung. Im Rahmen des Promotionsprogramms wird jedes Jahr ein Seminar veranstaltet, das konkrete Fragen zur Planung und Durchführung einer Doktorarbeit beantwortet. Die Teilnahme an diesem Seminar ist gleichzeitig Voraussetzung für einen Stipendien-Antrag. Das Wilseder StudentInnen-Forum wird zweimal jährlich durchgeführt, um jungen Studierenden den Zugang zur Homöopathie zu ermöglichen. Zudem wird praktisch jede studentische Initiative zur Einrichtung von Lehrveranstaltungen für Homöopathie und Naturheilkunde an den deutschen Universitäten unterstützt. In der ärztlichen Fort- und Weiterbildung geht es vorrangig um die Vermittlung wissenschaftlicher Ergebnisse zu Homöopathie und Naturheilkunde und deren Umsetzung in die Praxis. Zur Verbreitung wissenschaftlicher Forschungsergebnisse und hochwertiger Informationen zu Naturheilkunde und Homöopathie hat die Carstens-Stiftung 1998 einen eigenen Verlag gegründet. Die Carstens-Stiftung fördert derzeit nur noch operativ, im Rahmen eigens initiierter Projekte, die den jeweils aktuellen Förderschwerpunkt der Stiftungsarbeit fokussieren.

  • Stiftungsvermögen

    9,2 Mio. €

  • Fördervolumen

    ca. 1 Mio. €

Antragstellung

Anträge auf Förderung können nur nach vorheriger Anfrage gestellt werden.

Kontakt

Doris Zirkler

ist Stiftungsmanagerin im Team "Wissenschaftsstiftungen" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-161
F 0201 8401-255

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Deutsches Stiftungszentrum

Barkhovenallee 1
45239 Essen