Stiftung Bildung und Jugend

Die Stiftung wurde im Jahr 2003 durch Herrn Eberhard F. Kastner errichtet. Die Grundidee zur Stiftungsgründung entstand durch die immer größer werdende Diskrepanz zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der Lerntheorie und der Motivationsforschung einerseits und der Umsetzung im schulischen Alltag andererseits.

Die Stiftung Bildung und Jugend will eine am Menschen orientierte Pädagogik und Ausbildung fördern und ist diesbezüglich schwerpunktmäßig im primar- und sekundarschulischen Bereich tätig.

Die Leiter des Projekts "RAUS Friedrichshafen" haben Eltern, Interessierte und Behördenvertreter zum "Tag des offenen Waldes" eingeladen, damit sie sich ein Bild des Projektes vor Ort machen können.

Förderschwerpunkte

Zweck der gemeinnützigen Stiftung ist die Förderung und Unterstützung des Erziehungs- und Bildungswesens in Deutschland.

Schwerpunktmäßig ist die Stiftung Bildung und Jugend ausgerichtet auf die Förderung und Unterstützung von Schulen und Einrichtungen privater und öffentlicher Träger zur Implementierung, Erprobung und Einsetzung von kinder- und altersgerechten Organisationsformen und didaktischer Modelle mit dem Schwerpunkt Förderung von Maßnahmen im Primar- und Sekundarschulbereich. Sie fördert insbesondere Maßnahmen in der Region Bodensee und Oberrhein.

Aktuell wird u.a. das Modellprojekt der Pestalozzischule Friedrichshafen zum optimierten Übergang von der Hauptschule in die Arbeitswelt unterstützt. Intensive Betreuung und Beratung ermöglichen es, schwer motivierbare und schwer in die Arbeitswelt vermittelbare Schülerinnen und Schüler individuell nach ihren Fähigkeiten und Interessen zu fördern. Zusätzliche individuelle Praktika, Schnuppermöglichkeiten in Werkstätten und beruflichen Schulen sowie Bewerbungstrainings erhöhen die Chancen der Jugendlichen, einen Platz in der Arbeitswelt zu finden.

Das Projekt "RAUS Friedrichshafen" dient der sozialen Integration von Kindern und Jugendlichen mit Problemen in Schule, Familie und Freizeit. Oberstes Ziel der Maßnahme ist der Motivationsaufbau beim Jugendlichen zur selbstgesteuerten, nachhaltigen Verhaltensänderung, um den Regelschulalltag besser bewältigen zu können und/oder dem privaten bzw. familiären Umfeld wieder gewachsen zu sein. Der Motivationsaufbau findet über eine tragfähige und kontinuierliche Beziehung zu einer pädagogischen Bezugsfachkraft statt und muss über die verschiedenen Lebensbereiche des Jugendlichen hinweg bestehen und diese vernetzen. Neben der Betreuung in der Schule und der Arbeit mit und in der Familie nehmen die Jugendlichen an mehrtägigen erlebnispädagogischen Outdoormaßnahmen im Bauwagen teil.

Die "JuniorAkademie Adelsheim" ist ein außerunterrichtliches Angebot für besonders begabte und motivierte Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen. Dieses Angebot aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich fördert die intellektuelle und persönliche Entwicklung der Teilnehmenden.

  • Stiftungsvermögen

    ca. 5 Mio. €

  • Fördervolumen

    ca. 100.000 €

Antragstellung

Der schriftlich einzureichende Antrag hat zu enthalten:
1. Eine Vorstellung der zu fördernden Person oder Einrichtung.
2. Eine detaillierte Beschreibung der Projekte, Tätigkeiten oder Modelle, aus der die Förderungswürdigkeit hervorgeht.
3. Eine Erklärung des Antragstellers, in welcher Höhe bereits Förderzusagen von anderer Stelle erteilt wurden bzw. ob Anträge bei anderen Förderern laufen oder geplant sind.
4. Die ausdrückliche Erklärung des Antragstellers, dass er mit der Stellung des Förderantrages die Förderrichtlinien der Stiftung als verbindlich anerkennt und insbesondere der Erbringung des Verwendungsnachweises und seiner Dokumentationspflicht nachkommt.
5. Eine Kopie des letzten Körperschaftsteuer-Freistellungsbescheides (gilt nur für gemeinnützige Organisationen).

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Arbeit. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie der Stiftung eine Spende oder Zustiftung zukommen lassen möchten.

Kontakt

Renate Zindler

ist Stiftungsmanagerin und Leiterin des DSZ-Regionalbüros Hamburg.

T 040 806099-582
F 0201 8401-255

E-Mail senden

DSZ-Regionalbüro Hamburg

Neuer Wall 9
20354 Hamburg