Max Uwe Redler Stiftung

2007 testamentarisch von Herrn Max Uwe Redler errichtet.

Förderung der Geisteswissenschaften auf dem Gebiet der Philosophie und Sozialethik

Förderschwerpunkte

Der Stiftungszweck ist die Vergabe eines Preises, der bis 2021 den Namen "Deutscher Preis für Philosophie und Sozialethik" trug und ab 2024 mit dem prägnanteren Titel "Deutscher Preis für Philosophie" bezeichnet ist . Mit dem Preis soll nicht ein ganzes Lebenswerk gewürdigt, sondern ein herausragendes Werk oder eine begrenzte Anzahl herausragender Beiträge auf dem Gebiet der Philosophie und Ethik ausgezeichnet werden. Der mit 75.000 EUR dotierte Preis wird in Hamburg verliehen und ist die höchstdotierte Auszeichnung im deutschsprachigen Raum, die von einer privaten Stiftung in der Philosophie verliehen wird.

Erster Preisträger war der Münsteraner Philosophie-Professor Michael Quante. Die Preisverleihung fand am 29. Januar 2014 an der Universität Hamburg statt. Michael Quante zählt zu den renommiertesten Philosophen im deutschsprachigen Raum. Seit 2009 ist er Professor für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster. Die zentralen Themen der philosophischen Arbeit von Michael Quante sind die personale Identität und biomedizinischen Ethik, die Philosophie der Person sowie die Philosophie Hegels.

Am 26. Januar 2017 verlieh die Max Uwe Redler Stiftung zum zweiten Mal den Deutschen Preis für Philosophie und Sozialethik. Preisträgerin war die Düsseldorfer Philosophin Prof. Dr. Susanne Hahn. Sie ist seit 2016 apl. Professorin für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Zentrale Themen ihrer philosophischen Arbeit sind Rationalitätskonzepte, Normativität, Methoden der Philosophie sowie Fragen der Wirtschaftsethik.

Der dritte Deutsche Preis für Philosophie und Sozialethik wurde am 28. Oktober 2019 im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung an der Universität Hamburg verliehen. Die Preisträgerin war Philosophie-Professorin Lisa Herzog, die seit 2019 am Centre for Philosophy, Politics and Economics der Universität Groningen in den Niederlanden lehrt und forscht. Schwerpunkte ihrer philosophischen Arbeit sind u.a. Fragen der ökonomischen Gerechtigkeit, die normative Bewertung von Märkten, Ethik und Demokratie in Wirtschaftsorganisationen, sowie das Verhältnis von Demokratie, Märkten und Wissen.

Am 11. November 2021 fand die Verleihung des vierten Deutschen Preises für Philosophie und Sozialethik in Form eines Senatsempfangs im Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg statt. Preisträger war der Philosophie-Professor Erasmus Mayr, der seit 2015 den Lehrstuhl für Praktische Philosophie and der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg innehat. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit schwerpunktmäßig mit Handlungstheorie, Grundlagenfragen der Ethik und Metaethik sowie Politischer Philosophie und Rechtsphilosophie.

Die Verleihung des Deutschen Preises für Philosophie 2024 findet am 8. November 2024 im Rathaus der Stadt Hamburg statt. Der diesjährige Preisträger ist Professor Benjamin Kiesewetter von der Universität Bielefeld. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Moralphilosophie, der Metaethik und der Rationalitätstheorie.

Der "Deutsche Preis für Philosophie" soll alle zwei bis drei Jahre an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen werden, die in deutscher Sprache herausragende Beiträge zur Entwicklung der Sozialphilosophie und der Ethik veröffentlicht und das Alter von 50 Jahren nicht wesentlich überschritten haben.
Über aktuelle Themen, die Partner und Förderer der Preisverleihung sowie weitere Hintergründe informiert die eigene Homepage der Stiftung, die unten verlinkt ist.

  • Stiftungsvermögen

    2.900.000 €

Antragstellung

Ein öffentliches Ausschreibungsverfahren findet nicht statt, Eigenbewerbungen sind nicht möglich.
Ein von der Jury ausgewählter Kreis von fachlich besonders ausgewiesenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die aus Altersgründen als Empfänger des Preises nicht mehr infrage kommen, hat die Möglichkeit, jeweils einen Vorschlag bei der Stiftung einzureichen.

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Arbeit.
Spendenkonto:
Max Uwe Redler Stiftung
IBAN: DE28 3607 0050 0247 0441 00
BIC: DEUTDEDEXXX

Kontakt

Mareike Andresen

ist Stiftungsmanagerin im DSZ-Regionalbüro Hamburg.

T  040 806099-586

E-Mail senden

DSZ-Regionalbüro Hamburg

Colonnaden 68
20354 Hamburg