Leopold-Klinge-Stiftung

Die Stiftung wurde 1995 durch Dipl.-Ing. Martin Johannes Klinge in Erinnerung an seinen Vater, den Heilpädagogen Leopold Klinge, errichtet.

Stiftungszweck ist die Förderung der wissenschaftlichen Forschung und der wissenschaftlichen Anwendung von Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der Heilpädagogik, insbesondere der Heilpädagogik für junge Menschen.

Förderschwerpunkte

Gefördert werden derzeit insbesondere Forschungsvorhaben und Projekte, die sich wissenschaftlich mit Ansätzen und Themen der Heilpädagogik befassen.
Im Sinne des Kontextes können verbindend auch Randgebiete der Heilpädagogik und tangierende Forschungsfelder berücksichtigt werden.

Das von der Leopold-Klinge-Stiftung seinerzeit angeregte und geförderte Sammelwerk über "Lebensbilder bedeutender Heilpädagoginnen und Heilpädagogen des 20. Jahrhunderts" zeigt als Forschungsergebnis, dass sich aus ihren Biografien bestimmte Leitprinzipien der Heilpädagogik ableiten lassen, denen sich auch die Leopold-Klinge-Stiftung verpflichtet weiß. Diese heilpädagogischen Leitprinzipien können schlagwortartig umrissen werden:
1. Heilpädagogische Haltung
2. Heilpädagogischer Bezug
3. Heilpädagogische Entwicklungsförderung
4. Heilende Erziehung und Bildung
5. Heilpädagogische Integration
6. Heilpädagogische Normalität
7. Heilpädagogische Wissenschaftsentwicklung

Die Integration von Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft zu fördern, ist das Anliegen der Stiftung. In diesem Sinne unterstützt die Leopold-Klinge-Stiftung insbesondere Maßnahmen der heilpädagogischen Forschung und Lehre an Universitäten, Fachhochschulen, Akademien und Seminaren, die sich mit dieser Thematik befassen.

Aktuell fördert die Stiftung z.B. Projekte in den Themenfeldern 'Integration von Menschen mit Hörschädigung/ Gehörlosenpädagogik‘ oder 'inklusive Bildung‘.

Beispiele aktueller sowie zurückliegender Förderungen:

- Forschungsvorhaben zum Thema "Integration / Inklusion Hörgeschädigter in allgemeinen Einrichtungen"
- Publikation zur "Geschichte von Gehörlosigkeit im deutschsprachigen Raum"
- wissenschaftliches Projekt im Bereich "Medien für Inklusive Frühkindliche Bildung"
- wissenschaftliche Veranstaltung zum Thema "200 Jahre Gehörlosenbildung in Bayern"
- Studie zum Thema "Langzeit-Effektivität einer Frühinterventionsmaßnahme im 1. Lebensjahr bei Säuglingen & Kleinkindern mit Hörschädigung"
- Forschungsprojekt zum Thema "Phänomenologie des Autismus und seiner Behandlung"

Antragstellung

Die Stiftung agiert selektiv initiativ im Rahmen eines eigenen Förderansatzes bei der Auswahl von Projekten.
Darüber hinaus können qualifizierte Anträge jederzeit, d.h. ohne Einhaltung einer Frist, an die Stiftung gerichtet werden.

Kontakt

Astrid Knese

ist Stiftungsmanagerin im Team "Bildung und Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-226
F 0201 8401-255

E-Mail senden

Deutsches Stiftungszentrum

Barkhovenallee 1
45239 Essen