KAPPELER-INSTITUT FÜR DIE WISSENSCHAFT DES SEINS, Deutschland

Die Stiftung wurde 1975 von Dr. Max Kappeler, Eva-Maria von den Steinen-Wauer und Dieter von den Steinen errichtet.

Förderschwerpunkte

Die Stiftung fördert die wissenschaftliche und erzieherische Betätigung im Rahmen einer christlichen Ontologie, der Wissenschaft des Seins, wie sie von Mary Baker Eddy (1821 - 1910) als `Christian Science´ begründet und von John W. Doorly (1878 - 1950) und seinen Schülern, insbesondere von Dr. Max Kappeler (1910 - 2002) weiter entwickelt worden ist. Dabei grenzt sich die Stiftung ausdrücklich von allen kirchlich-dogmatischen oder anderen weltanschaulich-religiösen Richtungen ab. Ziel der Stiftung ist es, ein für alle Schichten der Gesellschaft praktizierbares geistiges und wissenschaftliches Verständnis für das neue Welt- und Menschenbild zu wecken, wie es für die Wissenschaft des Seins grundlegend ist und wie es sich heute in vielen Sparten von Wissenschaft und Kunst anzubahnen beginnt. Die Stiftung will deshalb den konstruktiven Dialog zwischen der christlich-wissenschaftlichen Weltsicht und der anderer wissenschaftlicher Disziplinen anstreben.



Zur Verwirklichung dieser Ziele liegt der Schwerpunkt der Arbeit in der Publikation von Literatur und Vorträgen auf Ton- und Bild-Trägern von John W. Doorly und Max Kappeler. Die Stiftung unterhält dazu das "Kappeler-Institut" in Berlin mit Bibliotheks- und Arbeitsräumen, Büro und Lager, das als Anlaufstelle und Informationszentrum dient. In sich frei formierenden Arbeits- und Studiengruppen wird die Weiterbildung auf dem Gebiet der Wissenschaft des Seins, sowie die geistige Auseinandersetzung mit Religion und Wissenschaft in Studium und Forschung angestrebt. Seinen Erziehungs- und Bildungsauftrag sieht das Institut aber vor allem in der Anleitung zum Selbststudium und der Hilfe zur Selbsterziehung, um so das Ideal der Symbiose von Aufklärung und Idealismus, von Wissenschaft und Christentum für den Einzelnen in bewusster Eigenverantwortung zu erreichen. Dafür wird eine ausgedehnte individuelle Studienberatung angeboten.



Neben einer umfangreichen Spezialbibliothek wird ein Archiv für historisch wertvolles Quellenmaterial ständig unterhalten und laufend ergänzt. Das Institut arbeitet in engster Kooperation mit dem amerikanischen und Schweizer Institut zusammen, insbeondere an den Publikationen der eigenen Verlage in der Schweiz und den USA, sowie an diversen anderen Projekten. Eine enge Arbeitsbeziehung besteht auch zum JOHN W. DOORLY TRUST (London) und zur Christian Science Research Library (Cambridge/England).



Die Stiftung konzentriert ihre Fördertätigkeit seit einigen Jahren vor allem auf das Projekt "Großer Lehrbuch-Kommentar" (Arbeitstitel). Es handelt sich dabei um eine umfassende Interpretation des christlich-wissenschaftlichen Lehrbuches - des Hauptwerkes von Mary Baker Eddy - dem Dr. Max Kappelers Lebensarbeit bis heute gegolten hat. Das Werk wird 18 Bände umfassen und sowohl in Deutsch als auch in Englisch erscheinen, wie alle Publikationen des Instituts. Ausserdem wird in sehr aufwendiger und langwieriger Arbeit alles Quellenmaterial digitalisiert und archiviert. Des weiteren sollen zukünftig die Spezialabteilungen zur Christian Science Literatur an den Universitäten Erlangen und Leipzig mit Hilfe der Stiftung weiter ausgebaut werden.



Veröffentlichungen:

Auswahl: Max Kappeler, Einführung in die Wissenschaft der Christlichen Wissenschaft, Zürich 1977; ders., Die Struktur des Lehrbuchs der Christlichen Wissenschaft, Zürich 1976; ders., Die sieben Synonyme für GOTT, Zürich 1983; ders., Das Gesetz der Selbst-Entfaltung des wissenschaftlich-geistigen Verständnisses, Zürich 1998.

  • Stiftungsvermögen

    ca. 1.020.000 €

  • Fördervolumen

    ca. 15.000 €

Antragstellung

Die Stiftung versteht sich als operative Stiftung, d.h. sie agiert vornehmlich im Rahmen eines eigenen Schwerpunktprogramms und wirkt bei der Projektentwicklung und -durchführung gestaltend mit. Anträge auf Förderung nimmt die Stiftung deshalb nicht entgegen.

Spendenkonto

Wir freuen uns über jede Unterstützung unserer Arbeit. Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie der Stiftung eine Spende oder Zustiftung zukommen lassen möchten.

Kontakt

Michaela Fruth

ist stellvertretende Leiterin des Teams "Bildung, Kultur, Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum.

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F 0201 8401-255

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