Horst-und-Käthe-Eliseit-Stiftung

Die Stiftung wurde 1991 errichtet. Stifter waren Horst und Käthe Eliseit, Berlin. Horst Eliseit war Journalist, Schriftsteller und Asienspezialist. Er war u.a. Chefreporter der "Welt am Sonntag" und hat rd. 200 politische und kulturelle Sendungen bei verschiedenen Sendern produziert.

Horst Eliseit

Förderschwerpunkte

Die Stiftung wurde zur Förderung vergleichender Kulturforschung im asiatischen Raum errichtet. Nach dem Willen der Stifter werden dabei Forschungen auf dem Gebiet der Beziehungen und Beinflussungen des Schamanismus und der vorbuddhistischen Bön-Religion Tibets, dem chinesischen Taoismus, dem Shintoismus Japans und dem koreanischen Schamanismus von der altkoreanischen Schamanentheokratie bis zu den modernen Praktiken der Mudang vorrangig gefördert. Für die o.g Gebiete werden Sachbeihilfen und ein bis zwei Stipendien pro Jahr vergeben.

Förderprojekte der Stiftung

- "Internet-Schamanismus" in Japan - Inhalt und Funktion traditioneller Religionsformen in den Neuen Medien. Universität Tübingen, Asien-Orient-Institut, Japanologie, Prof. Dr. Klaus Antoni und Birgit Staemmler M.A.

- "The Coming into Being of a Shamanistic Tale: Mongolian Culture and the Political Dimension in the Manchu 'Tale about the Nishan Shamaness'", "Zhaos Mergen and Zhanglihua Kato. Weibliche Initiation, Schamanismus und Bärenkult in einer daghuro-mongolischen 'Schneewittchen'-Vorform", "Daghur shamanistic concepts and some possible Khitan cor-respondences", Dr. Jörg Bäcker, Gummersbach

- Vergleichende Studien zur rNin ma pa-Ikonographie. Dr. Adelheid Herrmann-Pfandt, Marburg

- Veröffentlichungen der Religionskundlichen Sammlung der Philipps-Universität Marburg, Bd. 4. 2008, ISBN 978-3-939346-03-6
Vom 14. November 2007 bis 31. August 2008 zeigte die Religionskundliche Sammlung der Philipps-Universität Marburg die Sonderausstellung "Tibet in Marburg", deren Objekte in diesem umfangreichen Ausstellungskatalog dokumentiert sind. Die Ausstellung wurde aus Anlass der Verleihung der Ehrendoktorwürde an den 14. Dalai Lama konzipiert und umgesetzt. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und wurde von zahlreichen Einrichungen und Einzelpersonen gefördert.
"Tibet in Marburg" vermittelt anhand der Gegenstände und Fotografien nicht nur ein intensives Bild von Religion und Kultur in Tibet. Der Katalog berichtet darüber hinaus auch über die ertragreiche Tibetforschung in Marburg, an der gleich mehrere Fachgebiete (Indologie / Tibetologie, Religionswissenschaft, Geographie) beteiligt sind. Die Horst und Käthe Eliseit-Stiftung förderte diese Veröffentlichung mit einer Druckbeihilfe.

Bild: Philipps-Universität Marburg
Ausstellung: "Tibet in Marburg"
  • Stiftungsvermögen

    ca. 1.000.000 €

  • Fördervolumen

    ca. 20.000 €

Antragstellung

Die Fördermittel sind derzeit durch laufende Vorhaben ausgeschöpft.

Spendenkonto

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Kontakt

Dominik Petermann

ist Sachbearbeiter im Team "Bildung, Kultur, Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-187
F 0201 8401-255

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45239 Essen