Hans-Oelschläger-Stiftung

Die Hans-Oelschläger-Stiftung wurde auf Grund testamentarischer Verfügung von Frau Rosemarie Oelschläger zum Gedenken an ihren Ehemann Dr. Hans Oelschläger im Jahre 2010 errichtet. Dr. Hans Oelschläger war Redakteur beim Südwestfunk und ZDF. Er leitete von 1969 bis zu seinem Tod im Jahr 1982 die ZDF-Redaktionen "Literatur und Kunst", "Kultur und Gesellschaft" sowie "Schauplätze der Weltliteratur".

Förderschwerpunkte

Die Stiftung vergibt im zweijährigen Rhythmus den Hans-Oelschläger-Preis an Journalistinnen und Journalisten in Rundfunk und Fernsehen, die durch entsprechende Sendungen das Empfinden für klares, gutes Deutsch stärken und dabei kritisch mit Modebegriffen und Leerformeln umgehen.

Am 7. April 2018 wurde die Journalistin Antonia Rados mit dem Hans-Oelschläger-Preis 2018 ausgezeichnet.

In der Begründung der Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V., Wiesbaden heißt es:
Antonia Rados ist Fernsehjournalistin und eine herausragende Auslandskorrespondentin. Sie berichtet aus Kriegs- und Krisenregionen wie Afrika, Afghanistan und dem Nahen Osten. In ihren zahlreichen Reportagen und Dokumentationen ist Rados eine alltagsnahe, verständliche Sprache besonders wichtig. Bei hoher fachlicher Kompetenz in innen- und außenpolitischen Fragen versteht sie es in ihren Berichterstattungen immer wieder, politisch schwierige Situationen einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Der Preis wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache e.V. in einem feierlichen Rahmen im Kurhaus Wiesbaden verliehen.

Der Hans-Oelschläger-Preis wird seit dem Jahr 2014 vergeben. Zu den bisherigen Preisträgern gehören:

- Oliver Welke und sein Team der "heute-show" (2014)

- Peter Kloeppel, Nachrichtenjournalist (2016)

- Antonia Rados, Journalistin (2018)

  • Stiftungsvermögen

    340.000 €

Spendenkonto

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Kontakt

Iris Buck

ist Stiftungsmanagerin im Team "Bildung, Kultur, Soziales" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-138
F 0201 8401-255

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