Hermann und Lilly Schilling-Stiftung für medizinische Forschung

Die Stiftung wurde 1970 von Aloysia Schilling errichtet. Sie war die Ehefrau des 1961 verstorbenen ehemaligen Staatsfinanzrates der Preußischen Staatsbank und des Vorstandes der Vereinigten Elektrizitäts- und Bergwerks-Gesellschaft (VEBA), Hermann Schilling.

Förderschwerpunkte

Im Rahmen ihres Programms "Neurowissenschaft in der Klinik" finanziert die Stiftung insgesamt fünf Abteilungen/Institute für kliniknahe Grundlagenforschung an neurologischen Universitätskliniken, mit denen die Stiftung die klinische Forschung in den Neurowissenschaften stärken will. Die Einrichtung der Abteilungen/Institute für klinische Neurowissenschaft soll Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der kliniknahen Grundlagenforschung arbeiten, verbesserte Möglichkeiten geben, in ihre Forschung Fragestellungen aus der Klinik aufzunehmen und auf der anderen Seite Ergebnisse ihrer Forschung in die klinische Anwendung zu übertragen.

Folgende 5 Abteilungen wurden gegründet: Institut für Klinische Neuroimmunologie im Klinikum Großhadern der Ludwig-Maximilians-Universität München, die Abteilung für Experimentelle Neurologie an der Neurologischen Klinik der Charité, die Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, die Abteilung Kognitive Neurologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Abteilung Klinische Neurobiologie , an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg, Institut für Klinische Neurobiologie, an der Neurologischen Klinik und Poliklinik der Universität Würzburg.


Nach der Ausschreibung zur Einrichtung von Abteilungen/Instituten für Neurowissenschaft an Neurologischen Universitätskliniken im Jahr 2007 wurden an folgenden Universitäten neue Abteilungen gegründet:

Universitätsmedizin Göttingen
Zentrum Neurologische Medizin


Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Campus Lübeck
Klinik für Neurologie


Nach der Ausschreibung neuen Programms "Schilling- Professur und Forschungspruppe für translationale Neurowissenschaften" 2015 , wurde die Schilling-Professur "Vaskuläre Neuroimmunologie" und Forschergruppe "Translationale Neurowissenschaften" am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, errichtet.


2017 ist im Rahmen des Programms erneut eine Ausschreibung "Schilling- Professur und Forschungsgruppe für translationale Neurowissenschaften" erfolgt.


  • Stiftungsvermögen

    ca. 30 Mio. €

  • Fördervolumen

    ca. 1,8 Mio. €

Antragstellung

In 2017 erfolgt die Ausschreibung "Schilling-Forschungsgruppen für translationale Neurowissenschaften"

Die Ausschreibung ist hier als Download verfügbar.

Der Interimsbeirat für diese Ausschreibung setzt sich wie folgt zusammen:

Frau Prof. Dr. Christine Klein

Frau Prof. Dr. Melanie Wilke

Herrn Prof. Dr. Tim Magnus

Kontakt

Karsten Krüger

ist Stiftungsmanager im Team "Wissenschaftsstiftungen" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-193
F 0201 8401-255

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Deutsches Stiftungszentrum

Barkhovenallee 1
45239 Essen