Deutsche Demenzhilfe - DZNE-Stiftung für Forschung und Innovation

Die Stiftung wurde 2018 von Herrn Dr. h.c. Erwin V. Conradi in ehrendem Gedenken an seine geliebte Ehefrau Karin Christiane Conradi errichtet, die an einer neurodegenerativen Krankheit verstorben ist. Dieses Schicksal anderen Menschen zu ersparen, ist vornehmliches Ziel der Stiftung.

Förderschwerpunkte

Zweck der Stiftung ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie die Förderung der Mildtätigkeit, insbesondere auf dem Gebiet der Neurodegeneration; dabei ist die Tätigkeit des Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE) mit Sitz in Bonn überwiegend zu fördern.

Forschung zu fördern, die Alzheimer-Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen vorbeugt und heilt, und die Versorgung der heute Erkrankten zu verbessern, ist vorrangiges Ziel der Stiftung. Exklusiver Forschungspartner der Stiftung ist das international anerkannte Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE). Von der Grundlagenforschung über die Klinische Forschung, den Bevölkerungsstudien bis hin zur Pflege- und Versorgungsforschung deckt das DZNE das gesamte Forschungsspektrum ab. Die Stiftung Deutsche Demenzhilfe fördert insbesondere junge, exzellente Wissenschaftler und ermutigt sie, neue innovative Forschungspfade zu beschreiten.

Die Deutsche Demenzhilfe fördert die Forschung am DZNE, damit ein schnellerer Durchbruch bei der Vorbeugung und Bekämpfung von Demenzerkrankungen erzielt werden kann. Demenz ist heute noch nicht heilbar, auch vorbeugende Therapien existieren bislang nicht. Aktuell leiden allein in Deutschland 1,7 Millionen Menschen an einer Demenzerkrankung. Ohne wirksame Medikamente wird die Zahl der Demenzerkrankten aufgrund der steigenden Lebenserwartung im Jahr 2050 bei drei Millionen liegen. Angesichts unserer alternden Gesellschaft und der stetig zunehmenden Anzahl an Patienten werden dringend Lösungen benötigt. Die Stiftung Deutsche Demenzhilfe möchte hierzu einen relevanten Beitrag leisten.

Die Deutsche Demenzhilfe verfügt über zwei Gremien, das Kuratorium und den Stiftungsrat, die ehrenamtlich tätig sind. Beide Gremien setzen sich aus Persönlichkeiten zusammen, die sich für die Ziele der Stiftung in besonderer Weise mit Rat und Tat engagieren.



Nachruf

DDeutsche Demenzhilfe verliert überzeugten Förderer

Mit dem Tod des ehemaligen Ministerpräsidenten NRW Wolfgang Clement verlieren die Stiftung Deutsche Demenzhilfe und das DZNE einen starken Unterstützer der Forschung gegen Demenz. Nahezu 1,6 Millionen Deutsche leiden an einer Demenzerkrankung. Mit ihnen zusammen leiden auch rund 2,5 Millionen pflegende Angehörige. Demenz droht zur zweithäufigsten Todesursache weltweit zu werden.

Seit Gründung der Stiftung im Jahre 2018 setzte sich Herr Clement als Kuratoriumsmitglied ehrenamtlich mit all seiner Kraft für den Aufbau der Stiftung ein, um mithilfe von privatem Kapital Demenz-Forschung am DZNE wirksam zu unterstützen und folgte damit einer tiefen Überzeugung: „Demenz geht uns alle an. Wenn wir den Kampf dafür nicht jetzt führen, wird die Herausforderung immer größer. Die Deutsche Demenzhilfe soll die treibende Kraft im Kampf gegen Demenz werden“.

Dabei war ihm besonders die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen bis ins hohe Alter wichtig. Die Lösung lag für ihn in der Forschung: „Die Deutsche Demenzhilfe setzt den Hebel dort an, wo er am wirksamsten ist: bei der Forschung nach Ursachen und Therapien. Und wir brauchen einen menschenwürdigen Umgang mit Betroffenen“, sagte er bei der Gründungspressekonferenz.

Das Kuratorium und der Stiftungsrat der Deutschen Demenzhilfe spricht der Familie von Wolfgang Clement seine große Anteilnahme aus. Sein tiefes Mitgefühl gilt insbesondere seiner Frau Karin Clement. „Mit Wolfgang Clement verlieren wir einen engagierten Mitstreiter, dem der Kampf gegen Demenz am Herzen lag“, sagt Sabine Helling-Moegen, Vorstand des DZNE und Stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Deutsche Demenzhilfe. Wir werden seine offene, engagierte und geradlinige Art sehr vermissen und ihm ein ehrendes Andenken waren.“






Foto: Tatiana Kurda
Claudia von Arnim, Alexandra Gräfin Lambsdorff, Annette Schavan, Sabine Helling-Moegen, Helga Rübsamen-Schaeff (vorne, v.li.), Rainer Lüdtke, Olaf Piepenbrock, Pierluigi Nicotera, Wolfgang Clement, Eduard Thometzek (nicht auf dem Foto)
  • Stiftungsvermögen

    1 Mio. €

Spendenkonto

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Kontakt

Karsten Krüger

ist Stiftungsmanager im Team "Wissenschaft und Umwelt" im Deutschen Stiftungszentrum.

T 0201 8401-193
F 0201 8401-255

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Deutsches Stiftungszentrum

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