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Stifterreise nach Peru

7. bis 14. April 2019*
Anmeldeschluss: 15. Dezember 2018

Peru ist ein Land der Gegensätze:
Es beeindruckt mit faszinierenden Landschaften, seinem vielfältigen kulturellen Erbe und sehenswerten Metropolen.

Landschaftlich teilt sich Peru in drei Gebiete auf, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die Anden, die nach dem Himalaya die zweithöchste Gebirgskette der Welt sind, die Küste, die zu den trockensten Gebieten der Erde zählt, und im Kontrast dazu die teilweise unwegsamen Regenwaldgebiete um den Amazonas.

Peru ist ein wirtschaftlicher Aufschwung gelungen. Es weist ein mittleres Pro-Kopf-Einkommen auf und verfolgt das Ziel, bis 2021 Mitglied der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu werden. Die soziale Ungleichheit ist in Peru dennoch hoch: Indigene Gemeinschaften und arme Familien auf dem Land spüren wenig von dem Aufschwung. Sie leiden oft an Unterernährung, haben keinen sicheren Zugang zu Wasser, Strom oder sanitärer Grundversorgung. Die Herausforderungen zur Überwindung sozialer und regionaler Unterschiede sind folglich groß. Entwicklung zu gestalten, ohne dass die Megadiversität des Landes massiv beeinträchtigt wird und die klimaschädlichen Emissionen exponentiell ansteigen, ist eine besondere Herausforderung – ebenso wie die notwendigen Anpassungsmaßnahmen eines vom Klimawandel besonders betroffenen Landes.

Deutschland unterstützt Peru dabei, seine ambitionierten Klima- und Biodiversitätsziele sowie Selbstverpflichtungen im Kontext der Agenda 2030 und der angestrebten OECD-Mitgliedschaft zu erreichen. Hier können sich auch Stiftungen und Philanthropen sinnvoll einbringen.

 

Was Sie auf dieser Stifterreise
erleben werden

Themenschwerpunkte: Umwelt / Umweltbildung und Wissenschaft

 
Highlights aus dem Programm:

  • Aufenthalt auf der Forschungsstation Panguana
  • Regenwald-Expedition
  • Lima – Faszinierender Schmelztiegel verschiedener Kulturen direkt am Pazifik
  • Besuch des Larco-Museums, Archäologie-Museum mit wissenschaftlicher Führung

 
Begegnungen auf dieser Stifterreise:

  • Austausch mit Dr. Juliane Diller, Stifterin der Panguana Stiftung
  • Besuch einer indigenen Gemeinde
  • Diskussionsrunden mit lokalen Stiftern und Philanthropen

 
Gerne organisieren wir Ihnen auch weitere, auf Ihre Wünsche zugeschnittene Treffen mit Vereinen, Stiftungen und Philanthropen vor Ort und beraten Sie, sollten Sie Ihre Reise verlängern wollen.

Das ausführliche Programm der Stifterreise nach Peru finden Sie in Kürze hier.

Forschungsstation Panguana in Peru
Der freistehende Kapokbaum - das Wahrzeichen von Panguana
Der Río Yuyapichis
Foto: Konrad Wothe
Im Regenwald von Panguana mit Stifterin Juliane Diller (2.v.re.)
Dunkelroter Ara
Der Primärwald von Panguana
Forscher bei der Arbeit in der Station Panguana
Unterwegs zur Forschungsstation Panguana mit Stifterin Juliane Diller (re.)

Das Reiseangebot auf einen Blick

  • Reisedaten: 7. bis 14. April 2019 – bitte beachten Sie: Aufgrund des Flugplans kann es zu Verschiebungen im Zeitplan kommen.
     
  • Die Stifterreise ist als organisierte Individualreise vorgesehen – die Buchung und Bezahlung der Flüge und Unterkünfte müsste von Ihnen (in enger Abstimmung mit dem DSZ) erfolgen. Gerne empfehlen wir Flugverbindungen und reservieren Hotelkontingente in den im Programm aufgeführten Unterkünften.
     
  • Kosten:
    Teilnahmebeitrag: Für die Deckung der vor Ort anfallenden Kosten (Verpflegung, Transport, Übersetzer, Reiseleitung, Organisation, Reiseunterlagen) rechnen Sie mit einem Teilnahmebeitrag von 1.785 Euro (inkl. MwSt). Dieser Beitrag ist vor Antritt der Stifterreise nach Rechnungsstellung durch das DSZ zu entrichten. In diesem Betrag nicht enthalten sind alle übrigen Kosten, die im Rahmen der Stifterreise anfallen, insbesondere nicht die Kosten für den internationalen Flug und die Unterkunft in Peru, außerdem nicht die Transportkosten vom und zum deutschen Flughafen sowie mögliche Visagebühren.
    Flug und Unterkunft: Für die internationale Flugverbindung zwischen Deutschland und Peru und zurück sowie für die Unterkunft vor Ort kommen die Teilnehmer zusätzlich selbst auf. Derzeit liegt der Preis für einen Flug nach Peru (Hin- und Rückflug) bei rund 950 Euro (1.800 Euro Business). Für die Unterkunft können Sie mit Kosten in Höhe von ca. 100 Euro pro Übernachtung rechnen.
    Gesamtkosten: Teilnehmer haben also für die Stifterreise nach Peru mit Kosten in Höhe von etwa 3.435 Euro zu rechnen (Teilnahmebeitrag: 1.785 Euro + Flugkosten: 950 Euro + Unterkunft: 700 Euro = 3.435 Euro). Für den Fall, dass ein Flug in der Business Class vorgezogen wird, erhöhen sich die Kosten entsprechend.
     
  • Mindestteilnehmerzahl: Die Stifterreise kann nur stattfinden, wenn sich mindestens sieben Teilnehmer verbindlich anmelden.
     
  • Einreisebestimmungen: Informationen zu Einreisebestimmungen und Sicherheitshinweise finden Sie auf der Website des Auswärtigen Amts.
     
  • Anmeldeschluss: 15. Dezember 2018

 

Interesse?

Wir freuen uns, wenn Sie uns im Rahmen der Stifterreisen begleiten möchten. Lassen Sie uns gerne das Anmeldeformular (PDF) ausgefüllt per E-Mail, Fax oder Post zukommen – oder nehmen Sie Kontakt auf mit Dr. Katharina Braig, EZ-Scout beim Deutschen Stiftungszentrum im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Sie steht Ihnen auch bei Rückfragen oder für weitere Informationen gerne zur Verfügung.

Dr. Katharina Franziska Braig

ist EZ-Scout beim Deutschen Stiftungszentrum im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

T 0201 8401-176
F 0201 8401-255

E-Mail senden
Foto: Konrad Wothe

Wussten Sie schon, ...

… dass die Altstadt von Lima 1991 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde? 
… dass Peru weltweit die drittgrößte Fläche tropischen Regenwaldes besitzt? Etwa die Hälfte des Landes ist bewaldet. Mehr Regenwald gibt es nur in Brasilien und in der Demokratischen Republik Kongo.
... dass die Forschungsstation Panguana ihren Namen der einheimischen Bezeichnung des Wellen-Tinamus verdankt? Der Wellen-Tinamus ist ein rebhuhngroßer und unscheinbarer, aber für die Region sehr typischer Vogel.
… dass sich Panguana in ca. 230 m Höhe am Río Yuyapichis befindet? Der Rio Yuyapichis ist ein 40 Meter breiter Nebenfluss des Río Pachitea, der ein Quellfluss des Amazonas ist. Yuyapichis ist ein Wort aus der alten Inkasprache Quechua und bedeutet "lügender Fluss", weil er so unerwartet schnell und stark ansteigen kann.

… dass Juliane Diller, geborene Koepke weltweit Bekanntheit erlangte als Frau, "die vom Himmel fiel"? Am Heiligabend 1971 stürzte die damals 17-Jährige aus über 3.000 Metern Höhe mit einem Flugzeug über dem peruanischen Urwald ab. Sie überlebte als einzige – wahrscheinlich federten die Urwaldbäume mit ihren Lianen den Sturz ab. Elf Tage schlägt sich die junge Frau verletzt durch den Urwald, bis sie auf Menschen trifft. Heute rettet Juliane Diller mit der Forschungsstation Panguana sowie ihrer gleichnamigen Stiftung den Regenwald, der ihr damals das Leben gerettet hat.
… dass Juliane Diller gemeinsam mit ihrem Ehemann 2011 die Panguana Stiftung unter dem Dach des Stifterverbandes gegründet hat? Die Stiftung sichert den Betrieb der Forschungsstation dauerhaft und wird den Schutz und die Erforschung des Tiefland-Regenwaldes sowie soziale Projekte auch in Zukunft ermöglichen.

* Bitte beachten Sie: Aufgrund des Flugplans kann es zu Verschiebungen im Zeitplan kommen. Die Reise ist als organisierte Individualreise vorgesehen – die Buchung und Bezahlung der Flüge und Unterkünfte müsste von Ihnen (in enger Absprache mit dem DSZ) übernommen werden; das Programm vor Ort sowie die Begleitung der Reise werden über das DSZ organisiert. Für die Deckung der vor Ort anfallenden Kosten (Verpflegung, Transport, Übersetzer, Reiseleitung, Organisation, Reiseunterlagen) wird ein Teilnahmebeitrag erhoben. In diesem Betrag nicht enthalten sind alle übrigen Kosten, die im Rahmen der Stifterreise anfallen. Insbesondere nicht enthalten sind etwa die internationalen Flugverbindungen zwischen Deutschland und Peru und zurück, Hotelbuchungen, Transportkosten vom und zum deutschen Flughafen sowie Visagebühren.

 

 
Die Stifterreisen sind ein Angebot des Deutschen Stiftungszentrums (DSZ) gemeinsam mit dem EZ-Scout-Programm, das die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und Entwicklung und in enger Kooperation mit der Engagement Global gGmbH durchführt.