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Fördermöglichkeiten für Auslandsprojekte von privaten deutschen Trägern durch das BMZ

30.07.2019

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt im Förderprogramm "Private Träger" Auslandsprojekte und -programme von deutschen entwicklungsorientierten und gemeinnützigen Vereinen, gGmbHs oder Stiftungen (private Träger). Seit diesem Jahr gibt es einige Neuerungen. Die aktuelle Situation im Überblick.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt im Förderprogramm "Private Träger" Auslandsprojekte und -programme von deutschen entwicklungsorientierten und gemeinnützigen Vereinen, gGmbHs oder Stiftungen (private Träger), die folgende Ziele verfolgen:

  1. die wirtschaftliche, soziale oder ökologische Situation armer Bevölkerungsgruppen in den Partnerländern nachhaltig zu verbessern;
  2. die Selbsthilfeanstrengungen der Zielgruppen wirkungsvoll zu unterstützen;
  3. die Zielgruppen an der Planung und Durchführung partnerschaftlich zu beteiligen und
  4. zur Verwirklichung der Menschenrechte in den Kooperationsländern beizutragen.

 
Die Förderung erfolgt auf Basis von Förderrichtlinien
des Haushaltstitels "Private Träger," die unter anderem als Voraussetzung nennen:

  • Der Träger muss eine juristische Person des privaten Rechts mit Sitz und Geschäftsbetrieb in Deutschland sein, deren Gemeinnützigkeit steuerrechtlich anerkannt ist.
  • Die Projekte müssen von einem oder mehreren erfahrenen, nicht gewinnorientierten Projektträgern vor Ort (lokale Träger) durchgeführt werden.
  • Das Projekt darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Das BMZ fördert grundsätzlich höchstens 75 Prozent der förderungsfähigen Gesamtausgaben. Bei einer erstmaligen Förderung kann – je nach Einstufung im Rahmen der Trägerprüfung – eine Zuwendung von maximal 50.000 Euro bewilligt werden.

 
Projektanträge mit bis zu 50.000 Euro Zuwendung
werden aus dem EZ-Kleinprojektefonds über die W.P. Schmitz-Stiftung und die Stiftung Nord-Süd-Brücken gefördert (Förderkonditionen siehe Merkblatt unten auf dieser Seite als PDF-Download).

 
Eine Förderung ab 50.000 Euro wird über die Servicestelle Engagement Global, Bereich Auslandsförderung / bengo abgewickelt: