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Corona-Stiftung schreibt Förderprogramm aus

21.01.2019

Gefördert werden bis zu zwei Forschungsgruppen im Bereich kardiovaskuläre Erkrankungen mit jeweils bis zu einer Million Euro. Nachwuchswissenschaftler können sich bis zum 31. März 2019 bewerben.

Kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinfarkt, KHK, pAVK und ischämischer Schlaganfall beruhen pathophysiologisch auf einer Minderperfusion von Gewebe. Neben den direkten Veränderungen in der Gefäßwand sind prothrombotische Veränderungen sowie lokale und systemische Inflammationsprozesse von entscheidender Bedeutung. Diese pathophysiologischen Prozesse stehen ebenso im Zentrum des Interesses des Förderprogramms wie die Bedeutung von Komorbiditäten für die Entstehung kardiovaskulärer Folgeschäden.

Das Programm versteht sich als personenbezogene Förderung mit einem strukturinnovativen Ansatz. Antragsberechtigt sind junge Grundlagenwissenschaftler in der Medizin sowie Ärzte/innen, die sich durch exzellente wissenschaftliche Leistungen auszeichnen und während des Förderzeitraumes von fünf Jahren die Berufbarkeit erlangen wollen. Die bereitgestellten Mittel in Höhe von bis zu einer Million Euro dienen dem Aufbau einer eigenen Forschungsgruppe, um zukunftsweisende innovative Vorhaben in der translationalen, kardiovaskulären Forschung durchzuführen, insbesondere präklinische oder klinische Studien, inklusive epidemiologischer und genetischer Studien. Die präklinischen Vorhaben sind in enger Kooperation mit Partnern aus der Klinik mit Forschungserfahrung und -verständnis zu konzipieren.

Im Rahmen des Programms werden bis zu zwei Forschungsgruppen gefördert. Die Mittel sind für die Beschäftigung von wissenschaftlichen Mitarbeitern in der Promotionsphase, technisches Personal sowie Sachmittel vorgesehen. Die Stelle der Antragstellerin oder des Antragstellers kann nicht beantragt werden.

Das Antragsverfahren erfolgt zweistufig. Konzeptskizzen sind bis zum 31. März 2019 einzureichen bei der

Corona-Stiftung im Stifterverband
z. Hd. Harald Schaaf
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Pressekontakt

Anke Meis

ist Leiterin des Bereiches "Kommunikation & Marketing" im Deutschen Stiftungszentrum.

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