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Antragstellung beim EZ-Kleinprojektefonds ab sofort möglich

19.02.2018

Der EZ-Kleinprojektefonds fördert Projekte der Entwicklungszusammenarbeit, die einen unmittelbaren Beitrag zur Verbesserung der Lebensbedingungen benachteiligter Menschen in Entwicklungsländern leisten.

Antragsberechtigt sind gemeinnützige Organisationen, die ihren Sitz in Westdeutschland haben.

Die Gemeinnützigkeit muss steuerlich anerkannt sein und bei der Antragsstellung nachgewiesen werden. Außerdem müssen die Organisationen mindestens ein Jahr tätig sein und ihre Aktivitäten in einem Jahres- oder Tätigkeitsbericht nachweisen. Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 25.000 Euro. Bis zu 75 Prozent der Gesamtprojektsumme können bezuschusst werden. Eine Eigenleistung der Antragsteller in Höhe von 25 Prozent muss in Deutschland aufgebracht werden. Eine Projektlaufzeit von bis zu einem Jahr ist möglich.

Die antragstellende Organisation muss bei der Projektdurchführung mit ihrem Südpartner in einem Land zusammenarbeiten, das auf der DAC-Liste der Entwicklungsländer steht.

Es werden insbesondere Projekte gefördert, die

  • vorrangig auf die Befriedigung von Grundbedürfnissen gerichtet sind,
  • auf die unmittelbare Verbesserung der Lebensbedingungen der Zielgruppe gerichtet sind,
  • die gesellschaftliche Stellung und die soziale Situation von Frauen nachhaltig verbessern,
  • durch Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen die Fähigkeiten der Zielgruppen erweitern, eigenständig ihre Probleme zu lösen,
  • in besonderer Weise auf den Umwelt- und Ressourcenschutz ausgerichtet sind,
  • die Süd-Süd-Kooperation unterstützen und fördern,
  • die Gleichberechtigung von Mann und Frau verwirklichen,
  • die Rechte von Kindern stärken,
  • die Situation von Menschen mit Behinderungen verbessern,
  • die Menschenrechte durchsetzen bzw. deren Verwirklichung fördern,
  • die Diskriminierung von Menschen zum Beispiel aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer Sexualität oder ihrer politischen Überzeugungen überwinden helfen,
  • dem Erhalt des Friedens und der Prävention von gewaltsamen Formen der Konfliktaustragung verpflichtet sind.

Anträge können ab sofort bei den Schmitz-Stiftungen gestellt werden. Ostdeutsche NRO wenden sich bitte an die Stiftung Nord-Süd-Brücken, die vergleichbare Fördermöglichkeiten bietet. Der EZ-Kleinprojektefonds der Schmitz-Stiftungen erhält maßgebliche Mittel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das BMZ setzt hiermit einen besonderen Akzent der verstärkten Zusammenarbeit mit der deutschen Zivilgesellschaft.

 

Kontakt

Dr. Katharina Franziska Braig

ist EZ-Scout beim Deutschen Stiftungszentrum im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

T 0201 8401-176
F 0201 8401-255

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