Henning-Kaufmann-Stiftung freut sich mit Herta Müller

Die Henning-Kaufmann-Stiftung reiht sich in die Gratulanten zum Literaturnobelpreis mit Freuden ein.


Die rumäniendeutsche Schriftstellerin hat bereits 1989 kurz nach ihrer Ausreise in die BRD gemeinsam mit Gerhardt Csejka, Helmuth Frauendorfer, Klaus Hensel, Johann Lippet, Werner Söllner, William Totok, Richard Wagner den Deutschen Sprachpreis der Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege und Reinheit der Deutschen Sprache erhalten.

In der Pressemitteilung vom 26.09.1989 hieß es:
"Jeder Preisträger", so der Vorstand der Stiftung, "hat auf seine Weise der deutschen Sprache in Rumänien gegen vielfältige Widerstände einen neuen Klang und Stil gegeben, und jeder von ihnen hat zur deutschen Sprache gehalten, als ihm dies vom Staat immer schwerer gemacht wurde."

20 Jahre später, am 8. Oktober 2009 wurde bekanntgegeben, dass Herta Müller den Nobelpreis für Literatur für 2009 im Dezember entgegen nehmen wird. Sie habe „mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit“ gezeichnet, hieß es in der Würdigung. Begründet wurde die Vergabe des Nobelpreises mit der Intensität der von ihr verfassten Literatur.

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